Friedrich-Gundolf-Preis

Der Friedrich-Gundolf-Preis wird seit 1964 von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung verliehen. Als »Preis für Germanistik im Ausland« wurde er 25 Jahre lang ausschließlich an Sprach- und Literaturwissenschaftler ausländischer Hochschulen vergeben. Mit der seit 1990 gültigen Bezeichnung »Friedrich-Gundolf-Preis für die Vermittlung deutscher Kultur im Ausland« wird der Preis auch an außeruniversitäre Persönlichkeiten verliehen, die sich für die Förderung deutscher Kultur und den Kulturdialog einsetzen. Der Preis wird jährlich während der Frühjahrstagung der Deutschen Akademie verliehen. Seit 2013 beträgt die Dotation 15.000 Euro.

Preisträger

Eduard Goldstücker

Eduard Goldstücker

Germanist und Publizist
Geboren 30.5.1913
Gestorben 23.10.2000
Mitglied seit 1976

Friedrich-Gundolf-Preis 1969
Dankrede von Eduard Goldstücker
Urkundentext

... die Erinnerung an das produktive Geflecht von tschechischer, deutscher und jüdischer Literatur in Prag als »untrennbarer Teil des humanistischen Kulturerbes der Menschheit« erneuert und bewahrt hat.

Jurymitglieder
Die Mitglieder der Kommission und des Erweiterten Präsidiums

 

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung
verleiht den von ihr gestifteten Preis für Germanistik im Ausland im Jahr 1969

Eduard Goldstücker

dem Forscher, Lehrer und Schriftsteller, der in vielen Arbeiten die Erinnerung an das produktive Geflecht von tschechischer, deutscher und jüdischer Literatur in Prag als »untrennbarer Teil des humanistischen Kulturerbes der Menschheit« erneuert und bewahrt hat.

Köln, am 17. Mai 1969

Das Präsidium
Gerhard Storz, Präsident
Karl Krolow, Vizepräsident
Dolf Sternberger, Vizepräsident