Johann-Heinrich-Merck-Preis

Der Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay wird seit 1964 von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung verliehen. Ausgezeichnet werden Autorinnen und Autoren herausragender Kritiken und Essays aus den Bereichen Literatur, Musik, Theater, Kunst und Kulturpolitik. Der Preis wird von dem in Darmstadt ansässigen Wissenschafts- und Technologieunternehmen Merck finanziert und jährlich während der Herbsttagung der Deutschen Akademie in Darmstadt vergeben. Seit 2013 beträgt die Dotation 20.000 Euro.

Preisträger 2021

Franz Schuh
Johann-Heinrich-Merck-Preisträger 2021

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung verleiht dem Essayisten Franz Schuh den mit 20.000,- Euro dotierten Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay 2021.

Aus der Tradition der Wiener Moderne kommend, gelingt es ihm, in jedem seiner Essays einen hochartifiziellen Denkprozess zu entfalten, der alle Dimensionen des Lebens einschließt, das Körperliche und Philosophische, das Private und Öffentliche, Gegenwart und Vergangenheit, Leben und Tod, die hohe und populäre Kunst, das Tragische und Komische der menschlichen Existenz...

Zur Pressemitteilung

Preisträger

Walter Boehlich

Walter Boehlich

Literaturkritiker und Publizist
Geboren 16.9.1921
Gestorben 6.4.2006
Mitglied seit 1995

Johann-Heinrich-Merck-Preis 1990
Laudatio von Peter Wapnewski
Dankrede von Walter Boehlich
Urkundentext

Walter Boehlich, für sein editorisches, übersetzendes, kritisches und essayistisches Werk...

Jurymitglieder
Juryvorsitz: Präsident Herbert Heckmann
Vizepräsidenten Walter Helmut Fritz, Hans-Martin Gauger, Hartmut von Hentig, Beisitzer Georg Hensel, Ivan Nagel, Lea Ritter-Santini, Guntram Vesper, Peter Wapnewski, Hans Wollschläger

 

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung
verleiht den Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay 1990

Walter Boehlich

für sein editorisches, übersetzendes, kritisches und essayistisches Werk, in dem er über vier Jahrzehnte hin beharrlich dem Schlaf der Vernunft wehrte und Literatur als Ausdruck menschlicher Bedingtheit und gesellschaftlicher Unzulänglichkeit wie Zulänglichkeit zu verstehen gelehrt hat.

Darmstadt, am 13. Oktober 1990

Das Präsidium
Herbert Heckmann, Präsident
Walter Helmut Fritz, Vizepräsident
Hans-Martin Gauger, Vizepräsident
Hartmut von Hentig, Vizepräsident