Johann-Heinrich-Merck-Preis

Der Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay wird seit 1964 von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung verliehen. Ausgezeichnet werden Autorinnen und Autoren herausragender Kritiken und Essays aus den Bereichen Literatur, Musik, Theater, Kunst und Kulturpolitik. Der Preis wird von dem in Darmstadt ansässigen Wissenschafts- und Technologieunternehmen Merck finanziert und jährlich während der Herbsttagung der Deutschen Akademie in Darmstadt vergeben. Seit 2013 beträgt die Dotation 20.000 Euro.

Preisträgerin 2020

Iris Radisch
Johann-Heinrich-Merck-Preisträgerin 2020

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung verleiht der Literaturkritikerin Iris Radisch den mit 20.000,- Euro dotierten Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay 2020.

Iris Radisch beeindruckt als Kritikerin und Essayistin durch profunde Kenntnis der deutschsprachigen und internationalen Literatur. Mit strengem Blick und zugeneigter Aufmerksamkeit begleitet sie das Schaffen zahlreicher Schriftsteller, und gerade als Redakteurin kämpft sie mit charmanter Hartnäckigkeit und geschliffenem Stil für anspruchsvolle Bücher, für eine Idee von ernsthafter Literatur jenseits aller Moden.

Zur Pressemitteilung

Der Preis wird am 31. Oktober 2020 in Darmstadt verliehen. Die Laudatio hält der Schriftsteller Péter Nádas.

Aufgrund der COVID-19-Pandemie kann die Preisverleihung leider nicht öffentlich stattfinden.

Preisträger

Harald Hartung

Harald Hartung

Lyriker und Literaturwissenschaftler
Geboren 29.10.1932
Mitglied seit 1997

Johann-Heinrich-Merck-Preis 2009
Laudatio von Heinrich Detering
Dankrede von Harald Hartung
Urkundentext

Harald Hartung, dem kundigen und sensiblen Dolmetscher der Poesie...

Jurymitglieder
Juryvorsitz: Präsident Klaus Reichert
Vizepräsidenten Heinrich Detering, Peter Hamm, Ilma Rakusa, Beisitzer Peter Eisenberg, Wilhelm Genazino, Joachim Kalka, Gustav Seibt, Werner Spies, Ulrich Weinzierl