Friedrich-Gundolf-Preis

Der Friedrich-Gundolf-Preis wird seit 1964 von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung verliehen. Als »Preis für Germanistik im Ausland« wurde er 25 Jahre lang ausschließlich an Sprach- und Literaturwissenschaftler ausländischer Hochschulen vergeben. Mit der seit 1990 gültigen Bezeichnung »Friedrich-Gundolf-Preis für die Vermittlung deutscher Kultur im Ausland« wird der Preis auch an außeruniversitäre Persönlichkeiten verliehen, die sich für die Förderung deutscher Kultur und den Kulturdialog einsetzen. Der Preis wird jährlich während der Frühjahrstagung der Deutschen Akademie verliehen. Seit 2013 beträgt die Dotation 15.000 Euro.

Preisträger

Stuart Atkins

Stuart Atkins

Germanist
Geboren 1914

Friedrich-Gundolf-Preis 1984
Laudatio von Victor Lange
Dankrede von Stuart Atkins
Urkundentext

... der dazu beigetragen hat, das Ansehen der deutschen Literatur in den Vereinigten Staaten zu stärken und ihr Verständnis zu vertiefen.

Jurymitglieder
Kommission: Beda Allemann, Claude David, Eduard Goldstücker, Herman Meyer

Mitglieder des Erweiterten Präsidiums

 

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung
verleiht den von ihr gestifteten Friedrich-Gundolf-Preis für Germanistik im Ausland 1984

Stuart Atkins

dem Forscher und Lehrer, dem Interpreten und Übersetzer deutscher Dichtung, der dazu beigetragen hat, das Ansehen der deutschen Literatur in den Vereinigten Staaten zu stärken und ihr Verständnis zu vertiefen.

Regensburg, am 18. Mai 1984

Das Präsidium
Herbert Heckmann, Präsident
Hans-Martin Gauger, Vizepräsident
Ludwig Harig, Vizepräsident
Helmut Heißenbüttel, Vizepräsident