Friedrich-Gundolf-Preis

Der Friedrich-Gundolf-Preis wird seit 1964 von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung verliehen. Als »Preis für Germanistik im Ausland« wurde er 25 Jahre lang ausschließlich an Sprach- und Literaturwissenschaftler ausländischer Hochschulen vergeben. Mit der seit 1990 gültigen Bezeichnung »Friedrich-Gundolf-Preis für die Vermittlung deutscher Kultur im Ausland« wird der Preis auch an außeruniversitäre Persönlichkeiten verliehen, die sich für die Förderung deutscher Kultur und den Kulturdialog einsetzen. Der Preis wird jährlich während der Frühjahrstagung der Deutschen Akademie verliehen. Seit 2013 beträgt die Dotation 15.000 Euro.

Preisträger

Şara Sayin

Şara Sayin

Germanistin und Turkologin
Geboren 6.6.1926

Friedrich-Gundolf-Preis 2010
Laudatio von Norbert Mecklenburg
Dankrede von Şara Sayin
Urkundentext

... der bedeutenden Germanistin und Vermittlerin deutscher Literatur in der Türkei...

Jurymitglieder
Kommission: Michael Krüger, Norbert Miller, Per Øhrgaard, Ilma Rakusa, Miguel Saenz, Joachim Sartorius, Jean-Marie Valentin

Mitglieder des Erweiterten Präsidiums

 

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung
verleiht den Friedrich-Gundolf-Preis für die Vermittlung deutscher Kultur im Ausland 2010

Şara Sayın

der bedeutenden Germanistin und Vermittlerin deutscher Literatur in der Türkei, die in ihren Schriften und in ihrer Lehre sich der Identitätsarbeit am Schnittpunkt der Kulturen gewidmet und das wechselseitige, so komplexe Verstehen unserer beiden Mentalitäten nachhaltig beeinflußt hat.

Istanbul, am 15. Mai 2010

Das Präsidium
Klaus Reichert, Präsident
Heinrich Detering, Vizepräsident
Peter Hamm, Vizepräsident
Ilma Rakusa, Vizepräsidentin