Friedrich-Gundolf-Preis

Der Friedrich-Gundolf-Preis wird seit 1964 von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung verliehen. Als »Preis für Germanistik im Ausland« wurde er 25 Jahre lang ausschließlich an Sprach- und Literaturwissenschaftler ausländischer Hochschulen vergeben. Mit der seit 1990 gültigen Bezeichnung »Friedrich-Gundolf-Preis für die Vermittlung deutscher Kultur im Ausland« wird der Preis auch an außeruniversitäre Persönlichkeiten verliehen, die sich für die Förderung deutscher Kultur und den Kulturdialog einsetzen. Der Preis wird jährlich während der Frühjahrstagung der Deutschen Akademie verliehen. Seit 2013 beträgt die Dotation 15.000 Euro.

Preisträger

Patrice Chéreau

Regisseur, Drehbuchautor und Schauspieler
Geboren 2.11.1944
Gestorben 7.10.2013

Friedrich-Gundolf-Preis 1993
Laudatio von Peter Wapnewski
Urkundentext

... dem deutschen Drama von Sturm und Drang bis in die Gegenwart mit seinen Inszenierungen in Europa zu aktuellem Ansehen verholfen hat.

Jurymitglieder
Kommission: François Bondy, Norbert Miller, Lea Ritter-Santini, Jean-Marie Valentin, Peter Wapnewski

Mitglieder des Erweiterten Präsidiums

 

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung
verleiht den von ihr gestifteten Friedrich-Gundolf-Preis für die Vermittlung deutscher Kultur im Ausland 1993

Patrice Chéreau

der, die aufklärerische, moralisch-politische Funktion des Theaters nutzend, dem deutschen Drama von Sturm und Drang bis in die Gegenwart mit seinen Inszenierungen in Europa zu aktuellem Ansehen verholfen hat.

Darmstadt, am 16. Oktober 1993

Das Präsidium
Herbert Heckmann, Präsident
Elisabeth Borchers, Vizepräsidentin
Norbert Miller, Vizepräsident
Ivan Nagel, Vizepräsident