Friedrich-Gundolf-Preis

Der Friedrich-Gundolf-Preis wird seit 1964 von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung verliehen. Als »Preis für Germanistik im Ausland« wurde er 25 Jahre lang ausschließlich an Sprach- und Literaturwissenschaftler ausländischer Hochschulen vergeben. Mit der seit 1990 gültigen Bezeichnung »Friedrich-Gundolf-Preis für die Vermittlung deutscher Kultur im Ausland« wird der Preis auch an außeruniversitäre Persönlichkeiten verliehen, die sich für die Förderung deutscher Kultur und den Kulturdialog einsetzen. Der Preis wird jährlich während der Frühjahrstagung der Deutschen Akademie verliehen. Seit 2013 beträgt die Dotation 15.000 Euro.

Preisträger

Oskar Seidlin

Germanist und Schriftsteller
Geboren 17.2.1911
Gestorben 11.12.1984

Friedrich-Gundolf-Preis 1968
Dankrede von Oskar Seidlin
Urkundentext

... dem feinsinnigen Deuter deutscher Dichtung...

Jurymitglieder
Die Mitglieder der Kommission und des Erweiterten Präsidiums

 

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung
verleiht den von ihr gestifteten Preis für Germanistik im Ausland im Jahre 1968

Oskar Seidlin (Columbus, Ohio)

dem feinsinnigen Deuter deutscher Dichtung, dem Künder deutschen Geistes in den Vereinigten Staaten, dem aufrichtigen Freunde seiner angestammten Heimat.

Saarbrücken, am 4. Mai 1968

Das Präsidium
Gerhard Storz, Präsident
Rudolf Hagelstange, Vizepräsident
Karl Krolow, Vizepräsident
Dolf Sternberger, Vizepräsident