Friedrich-Gundolf-Preis

Der Friedrich-Gundolf-Preis wird seit 1964 von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung verliehen. Als »Preis für Germanistik im Ausland« wurde er 25 Jahre lang ausschließlich an Sprach- und Literaturwissenschaftler ausländischer Hochschulen vergeben. Mit der seit 1990 gültigen Bezeichnung »Friedrich-Gundolf-Preis für die Vermittlung deutscher Kultur im Ausland« wird der Preis auch an außeruniversitäre Persönlichkeiten verliehen, die sich für die Förderung deutscher Kultur und den Kulturdialog einsetzen. Der Preis wird jährlich während der Frühjahrstagung der Deutschen Akademie verliehen. Seit 2013 beträgt die Dotation 15.000 Euro.

Preisträger

Mazzino Montinari

Mazzino Montinari

Germanist und Historiker
Geboren 4.4.1928
Gestorben 24.11.1986

Friedrich-Gundolf-Preis 1985
Laudatio von Karl Pestalozzi
Dankrede von Mazzino Montinari
Urkundentext

... dem sorgfältigen und kenntnisreichen Germanisten, dem Mittler zwischen Italien und Deutschland, besonders aber dem selbstlosen und tatkräftigen Nietzsche-Philologen.

Jurymitglieder
Kommission: Beda Allemann, Claude David, Eduard Goldstücker, Herman Meyer

Mitglieder des Erweiterten Präsidiums

 

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung
verleiht den von ihr gestifteten Friedrich-Gundolf-Preis für Germanistik im Ausland 1985

Mazzino Montinari

dem sorgfältigen und kenntnisreichen Germanisten, dem Mittler zwischen Italien und Deutschland, besonders aber dem selbstlosen und tatkräftigen Nietzsche-Philologen. Die neue kritische Gesamtausgabe Nietzsches und seines Briefwechsels ist ihm zu danken. Was Giorgio Colli, sein früh verstorbener Lehrer und Freund, anregte und begann, hat Mazzino Montinari aufgenommen und dem Abschluß nahegebracht.

Heidelberg, am 10. Mai 1985

Das Präsidium
Herbert Heckmann, Präsident
Hans-Martin Gauger, Vizepräsident
Ludwig Harig, Vizepräsident
Helmut Heißenbüttel, Vizepräsident