Friedrich-Gundolf-Preis

Der Friedrich-Gundolf-Preis wird seit 1964 von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung verliehen. Als »Preis für Germanistik im Ausland« wurde er 25 Jahre lang ausschließlich an Sprach- und Literaturwissenschaftler ausländischer Hochschulen vergeben. Mit der seit 1990 gültigen Bezeichnung »Friedrich-Gundolf-Preis für die Vermittlung deutscher Kultur im Ausland« wird der Preis auch an außeruniversitäre Persönlichkeiten verliehen, die sich für die Förderung deutscher Kultur und den Kulturdialog einsetzen. Der Preis wird jährlich während der Frühjahrstagung der Deutschen Akademie verliehen. Seit 2013 beträgt die Dotation 15.000 Euro.

Preisträger

Jean Fourquet

Jean Fourquet

Germanist
Geboren 23.6.1899
Gestorben 18.9.2001

Friedrich-Gundolf-Preis 1983
Laudatio von Claude David
Dankrede von Jean Fourquet
Urkundentext

Jean Fourquet, der in Frankreich mit unermüdlichem Eifer und großem Erfolg der germanischen Sprachwissenschaft neue Wege eröffnet hat.

Jurymitglieder
Kommission: Beda Allemann, Claude David, Eduard Goldstücker, Herman Meyer

Mitglieder des Erweiterten Präsidiums

 

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung
verleiht den von ihr gestifteten Friedrich-Gundolf-Preis für Germanistik im Ausland 1983

Jean Fourquet

der in Frankreich mit unermüdlichem Eifer und großem Erfolg der germanischen Sprachwissenschaft neue Wege eröffnet hat. Nicht zuletzt weckten seine Arbeiten und Übertragungen das Interesse in seinem Land für die deutsche Literatur des Mittelalters.

Trier, am 6. Mai 1983

Das Präsidium
Herbert Heckmann, Geschäftsführender Vizepräsident
Ludwig Harig, Vizepräsident
Eva Zeller, Vizepräsidentin