Friedrich-Gundolf-Preis

Der Friedrich-Gundolf-Preis wird seit 1964 von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung verliehen. Als »Preis für Germanistik im Ausland« wurde er 25 Jahre lang ausschließlich an Sprach- und Literaturwissenschaftler ausländischer Hochschulen vergeben. Mit der seit 1990 gültigen Bezeichnung »Friedrich-Gundolf-Preis für die Vermittlung deutscher Kultur im Ausland« wird der Preis auch an außeruniversitäre Persönlichkeiten verliehen, die sich für die Förderung deutscher Kultur und den Kulturdialog einsetzen. Der Preis wird jährlich während der Frühjahrstagung der Deutschen Akademie verliehen. Seit 2013 beträgt die Dotation 15.000 Euro.

Preisträger

Giorgio Strehler

Theaterregisseur
Geboren 14.8.1921
Gestorben 25.12.1997

Friedrich-Gundolf-Preis 1991
Laudatio von Eberhard Fechner
Dankrede von Giorgio Strehler
Urkundentext

... für seine überzeugenden und glänzenden Inszenierungen sowie seine Darstellungskunst deutscher Dramatik...

Jurymitglieder
Kommission: Roger Bauer, François Bondy, Norbert Miller, Lea Ritter-Santini, Peter Wapnewski

Mitglieder des Erweiterten Präsidiums

 

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung
verleiht den von ihr gestifteten Friedrich-Gundolf-Preis für die Vermittlung deutscher Kultur im Ausland 1991

Giorgio Strehler

für seine überzeugenden und glänzenden Inszenierungen sowie seine Darstellungskunst deutscher Dramatik, vor allem der Werke Bertolt Brechts und des Goetheschen »Faust«, die wesentlich mitgeholfen haben, den Rang des deutschen Theaters nicht nur Italien, sondern der ganzen Welt deutlich zu machen.

Darmstadt, am 19. Oktober 1991

Das Präsidium
Herbert Heckmann, Präsident
Günter de Bruyn, Vizepräsident
Hartmut von Hentig, Vizepräsident
Ivan Nagel, Vizepräsident