Georg-Büchner-Preis

Der Georg-Büchner-Preis wurde zum ersten Mal am 11. August 1923 verliehen. Er war vom damaligen Volksstaat Hessen gestiftet und in der Landeshauptstadt Darmstadt übergeben worden. Er wurde an Dichter, Künstler, Schauspieler und Sänger verliehen.

Seit 1951 wird der Georg-Büchner-Preis von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung als Literaturpreis vergeben. Ausgezeichnet werden Schrift­stellerinnen und Schrift­steller, »die in deutscher Sprache schreiben, durch ihre Arbeiten und Werke in besonderem Maße hervor­treten und die an der Gestaltung des gegen­wärtigen deutschen Kultur­lebens wesentlichen Anteil haben.« (Satzung)

Der Georg-Büchner-Preis wird jährlich während der Herbsttagung der Deutschen Akademie in Darmstadt verliehen. Die Dotation des Preises beträgt 50.000 Euro.

Preisträger

Hans Erich Nossack

Hans Erich NossackHans Erich Nossack

Schriftsteller
Geboren 30.1.1901
Gestorben 2.11.1977
Mitglied seit 1961

Georg-Büchner-Preis 1961
Laudatio von Hermann Kasack
Dankrede von Hans Erich Nossack
Urkundentext

... der sich mit den Fragen unserer Zeit eindringlich auseinandergesetzt und sie in gültigen Beispielen dichterisch überzeugend gestaltet hat.

Jurymitglieder
Juryvorsitz: Hermann Kasack
Friedrich Bischoff, Kasimir Edschmid, Hanns W. Eppelsheimer, Adolf Grimme, Rudolf Hagelstange, Wilhelm Lehmann, Fritz Martini und Gerhart Pohl, Rudolf Alexander Schröder (Ehrenpräsident), Fritz Usinger

 

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung
verleiht den Georg-Büchner-Preis für 1961 an

Hans Erich Nossack

weil sie in seinem Werk einen Dichter erkennt, der sich mit den Fragen unserer Zeit eindringlich auseinandergesetzt und sie in gültigen Beispielen dichterisch überzeugend gestaltet hat.

Darmstadt, am 14. Oktober 1961

Das Präsidium
Hermann Kasack, Präsident
Kasimir Edschmid, Vizepräsident
Hanns W. Eppelsheimer, Vizepräsident
Fritz Usinger, Vizepräsident