Georg-Büchner-Preis

Der Georg-Büchner-Preis wurde zum ersten Mal am 11. August 1923 verliehen. Er war vom damaligen Volksstaat Hessen gestiftet und in der Landeshauptstadt Darmstadt übergeben worden. Er wurde an Dichter, Künstler, Schauspieler und Sänger verliehen.

Seit 1951 wird der Georg-Büchner-Preis von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung als Literaturpreis vergeben. Ausgezeichnet werden Schrift­stellerinnen und Schrift­steller, »die in deutscher Sprache schreiben, durch ihre Arbeiten und Werke in besonderem Maße hervor­treten und die an der Gestaltung des gegen­wärtigen deutschen Kultur­lebens wesentlichen Anteil haben.« (Satzung)

Der Georg-Büchner-Preis wird jährlich während der Herbsttagung der Deutschen Akademie in Darmstadt verliehen. Die Dotation des Preises beträgt 50.000 Euro.

Preisträger

Ingeborg Bachmann

Ingeborg BachmannIngeborg BachmannIngeborg BachmannIngeborg Bachmann

Schriftstellerin
Geboren 25.6.1926
Gestorben 17.10.1973
Mitglied seit 1957

Georg-Büchner-Preis 1964
Laudatio von Werner Weber
Dankrede von Ingeborg Bachmann
Urkundentext

Scharf von Erkenntnis und bitter von Sehnsucht.

Jurymitglieder
Juryvorsitz: Hanns W. Eppelsheimer
Friedrich Bischoff, Kasimir Edschmid (Ehrenpräsident), Richard Gerlach, Hermann Kasack (Ehrenpräsident), Marie Luise Kaschnitz, Karl Krolow, Wilhelm Lehmann, Fritz Martini, Gerhart Pohl, Dolf Sternbergerk, W. E. Süskind, Fritz Usinger