Georg-Büchner-Preis

Der Georg-Büchner-Preis wurde zum ersten Mal am 11. August 1923 verliehen. Er war vom damaligen Volksstaat Hessen gestiftet und in der Landeshauptstadt Darmstadt übergeben worden. Er wurde an Dichter, Künstler, Schauspieler und Sänger verliehen.

Seit 1951 wird der Georg-Büchner-Preis von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung als Literaturpreis vergeben. Ausgezeichnet werden Schrift­stellerinnen und Schrift­steller, »die in deutscher Sprache schreiben, durch ihre Arbeiten und Werke in besonderem Maße hervor­treten und die an der Gestaltung des gegen­wärtigen deutschen Kultur­lebens wesentlichen Anteil haben.« (Satzung)

Der Georg-Büchner-Preis wird jährlich während der Herbsttagung der Deutschen Akademie in Darmstadt verliehen. Die Dotation des Preises beträgt 50.000 Euro.

Die Jury für den Georg-Büchner-Preis bildet das Präsidium der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung unter Mitwirkung je eines Vertreters/einer Vertreterin der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst und des Magistrats der Stadt Darmstadt.

Personelle Besetzung des Akademiepräsidiums seit Oktober 2017: Ernst Osterkamp (Präsident), Aris Fioretos, Wolfgang Klein und Monika Rinck (Vizepräsidenten) sowie Elisabeth Edl, László Földényi, Michael Hagner, Dea Loher, Ilma Rakusa und Marisa Siguan

Preisträgerin 2018

Terézia Mora,
Georg-Büchner-Preisträgerin 2018

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung verleiht den Georg-Büchner-Preis 2018 an die Schriftstellerin Terézia Mora.

Der Preis ist mit 50.000 Euro dotiert und wird am 27. Oktober 2018 im Staatstheater Darmstadt verliehen. Karten sind ab dem 25.9.2018 über das Staatstheater zu erwerben.

Zur Pressemitteilung

Preisträger

Karl Krolow

Karl KrolowKarl Krolow

Schriftsteller
Geboren 11.3.1915
Gestorben 21.6.1999
Mitglied seit 1954

Georg-Büchner-Preis 1956
Laudatio von Ernst Kreuder
Dankrede von Karl Krolow
Urkundentext

Sein dichterisches Werk vereinigt poetische Überlieferung und moderne Ausdruckskraft.

Jurymitglieder
Ehrenpräsidenten: Rudolf Pechel und Rudolf Alexander Schröder
Präsident: Hermann Kasack
Vizepräsidenten: Kasimir Edschmid, Fritz Usinger und Gerhard Storz
Beirat: Friedrich Bischoff, Adolf Grimme, Rudolf Hagelstange, Wilhelm Lehmann, Fritz Martini und Gerhart Pohl.