Friedrich-Gundolf-Preis

Der Friedrich-Gundolf-Preis wird seit 1964 von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung verliehen. Als »Preis für Germanistik im Ausland« wurde er 25 Jahre lang ausschließlich an Sprach- und Literaturwissenschaftler ausländischer Hochschulen vergeben. Mit der seit 1990 gültigen Bezeichnung »Friedrich-Gundolf-Preis für die Vermittlung deutscher Kultur im Ausland« wird der Preis auch an außeruniversitäre Persönlichkeiten verliehen, die sich für die Förderung deutscher Kultur und den Kulturdialog einsetzen. Der Preis wird jährlich während der Frühjahrstagung der Deutschen Akademie verliehen. Seit 2013 beträgt die Dotation 15.000 Euro.

Preisträger

Thomas von Vegesack

Thomas von Vegesack

Schriftsteller und Verleger
Geboren 18.8.1928
Gestorben 9.5.2012

Friedrich-Gundolf-Preis 1999
Laudatio von Gustav Korlén
Dankrede von Thomas von Vegesack
Urkundentext

... mit sensiblem Geschick und sicherem Urteil zur Rezeption und Präsenz der deutschen Exil- und Nachkriegsliteratur in Schweden maßgeblich beigetragen hat.

Jurymitglieder
Kommission: François Bondy, Ruth Klüger, Norbert Miller, Lea Ritter-Santini, Jean-Marie Valentin, Peter Wapnewski

Mitglieder des Erweiterten Präsidiums

 

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung
verleiht den von ihr gestifteten Friedrich-Gundolf-Preis für die Vermittlung deutscher Kultur im Ausland 1999

Thomas von Vegesack

der als engagierter Verleger, Kritiker und Literarhistoriker mit sensiblem Geschick und sicherem Urteil zur Rezeption und Präsenz der deutschen Exil- und Nachkriegsliteratur in Schweden maßgeblich beigetragen hat.

Erfurt, am 1. Mai 1999

Das Präsidium
Christian Meier, Präsident
Peter Hamm, Vizepräsident
Ilma Rakusa, Vizepräsidentin
Klaus Reichert, Vizepräsident