Friedrich-Gundolf-Preis

Der Friedrich-Gundolf-Preis wird seit 1964 von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung verliehen. Als »Preis für Germanistik im Ausland« wurde er 25 Jahre lang ausschließlich an Sprach- und Literaturwissenschaftler ausländischer Hochschulen vergeben. Mit der seit 1990 gültigen Bezeichnung »Friedrich-Gundolf-Preis für die Vermittlung deutscher Kultur im Ausland« wird der Preis auch an außeruniversitäre Persönlichkeiten verliehen, die sich für die Förderung deutscher Kultur und den Kulturdialog einsetzen. Der Preis wird jährlich während der Frühjahrstagung der Deutschen Akademie verliehen. Seit 2013 beträgt die Dotation 15.000 Euro.

Preisträger

Leslie Bodi

Germanist
Geboren 1922

Friedrich-Gundolf-Preis 1989
Laudatio von Roger Bauer
Dankrede von Leslie Bodi
Urkundentext

... dem einfalls- und erfolgreichen Erneuerer des germanistischen Sprach- und Literaturunterrichts zunächst in seiner Heimat Ungarn später in seiner Wahlheimat Australien...

Jurymitglieder
Kommission: Roger Bauer, François Bondy, Wolf Lepenies, Norbert Miller, Lea Ritter-Santini

Mitglieder des Erweiterten Präsidiums

 

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung
verleiht den von ihr gestifteten Friedrich-Gundolf-Preis für Germanistik im Ausland 1989

Leslie Bodi

dem großen Kenner und Interpreten der Literatur des josephinischen Zeitalters, dem einfalls- und erfolgreichen Erneuerer des germanistischen Sprach- und Literaturunterrichts zunächst in seiner Heimat Ungarn später in seiner Wahlheimat Australien und dem menschlich beispielhaften, von Kollegen, Schülern und Freunden gleichermaßen verehrten und bewunderten Lehrer und Autor.

Bremen, am 20. Mai 1989

Das Präsidium
Herbert Heckmann, Präsident
Walter Helmut Fritz, Vizepräsident
Hans-Martin Gauger, Vizepräsident
Hartmut von Hentig, Vizepräsident