Friedrich-Gundolf-Preis

Der Friedrich-Gundolf-Preis wird seit 1964 von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung verliehen. Als »Preis für Germanistik im Ausland« wurde er 25 Jahre lang ausschließlich an Sprach- und Literaturwissenschaftler ausländischer Hochschulen vergeben. Mit der seit 1990 gültigen Bezeichnung »Friedrich-Gundolf-Preis für die Vermittlung deutscher Kultur im Ausland« wird der Preis auch an außeruniversitäre Persönlichkeiten verliehen, die sich für die Förderung deutscher Kultur und den Kulturdialog einsetzen. Der Preis wird jährlich während der Frühjahrstagung der Deutschen Akademie verliehen. Seit 2013 beträgt die Dotation 15.000 Euro.

Preisträger

Kwang-Kyu Kim

Kwang-Kyu Kim

Übersetzer, Germanist und Lyriker
Geboren 1941

Friedrich-Gundolf-Preis 2006
Laudatio von Harald Hartung
Dankrede von Kwang-Kyu Kim
Urkundentext

... den eminenten Übersetzer, der deutsche Poesie von Heine bis Brecht und Günter Eich ins Koreanische überträgt...

Jurymitglieder
Kommission: Heinrich Detering, Norbert Miller, Ilma Rakusa, Lea Ritter-Santini, Jean-Marie Valentin

Mitglieder des Erweiterten Präsidiums

 

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung
verleiht den Friedrich-Gundolf-Preis für die Vermittlung deutscher Kultur im Ausland 2006

Kwang-Kyu Kim

Sie ehrt damit den weltläufigen Germanisten, der als Professor in Seoul den deutsch-koreanischen Kulturaustausch seit vielen Jahren fördert und deutschsprachige Autoren durch Lesungen und Symposien bekannt macht; sie ehrt den eminenten Übersetzer, der deutsche Poesie von Heine bis Brecht und Günter Eich ins Koreanische überträgt; sie ehrt den eigenständigen Lyriker, dem in seinen Gedichten eine überzeugende Synthese von Tradition und Moderne gelingt.

Kopenhagen, am 13. Mai 2006

Das Präsidium
Klaus Reichert, Präsident
Peter Hamm, Vizepräsident
Uwe Pörksen, Vizepräsident
Ilma Rakusa, Vizepräsidentin