Friedrich-Gundolf-Preis

Der Friedrich-Gundolf-Preis wird seit 1964 von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung verliehen. Als »Preis für Germanistik im Ausland« wurde er 25 Jahre lang ausschließlich an Sprach- und Literaturwissenschaftler ausländischer Hochschulen vergeben. Mit der seit 1990 gültigen Bezeichnung »Friedrich-Gundolf-Preis für die Vermittlung deutscher Kultur im Ausland« wird der Preis auch an außeruniversitäre Persönlichkeiten verliehen, die sich für die Förderung deutscher Kultur und den Kulturdialog einsetzen. Der Preis wird jährlich während der Frühjahrstagung der Deutschen Akademie verliehen. Seit 2013 beträgt die Dotation 15.000 Euro.

Preisträger

Feng Zhi

Germanist, Lyriker und Übersetzer
Geboren 17.9.1905
Gestorben 22.2.1993

Friedrich-Gundolf-Preis 1988
Laudatio von Rolf Trauzettel
Dankrede von Feng Zhi
Urkundentext

Ihm, der noch bei Friedrich Gundolf studierte, ist es zu verdanken, daß sich die deutsch-chinesische Literaturbeziehung vertiefen konnte.

Jurymitglieder
Kommission: Beda Allemann, Roger Bauer, Eduard Goldstücker, Lea Ritter-Santini

Mitglieder des Erweiterten Präsidiums

 

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung
verleiht den von ihr gestifteten Friedrich-Gundolf-Preis für Germanistik im Ausland 1988

Feng Zhi

der das Studium der deutschen Literatur an den Universitäten der Volksrepublik China wesentlich gefördert hat und durch eine Reihe von Übersetzungen deutsche Dichter wie Goethe, Heine und Rilke seinen Landsleuten zugänglich machte. Ihm, der noch bei Friedrich Gundolf studierte, ist es zu verdanken, daß sich die deutsch-chinesische Literaturbeziehung vertiefen konnte.

Kassel, am 21. Mai 1988

Das Präsidium
Herbert Heckmann, Präsident
Walter Helmut Fritz, Vizepräsident
Hans-Martin Gauger, Vizepräsident
Hartmut von Hentig, Vizepräsident