Friedrich-Gundolf-Preis

Der Friedrich-Gundolf-Preis wird seit 1964 von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung verliehen. Als »Preis für Germanistik im Ausland« wurde er 25 Jahre lang ausschließlich an Sprach- und Literaturwissenschaftler ausländischer Hochschulen vergeben. Mit der seit 1990 gültigen Bezeichnung »Friedrich-Gundolf-Preis für die Vermittlung deutscher Kultur im Ausland« wird der Preis auch an außeruniversitäre Persönlichkeiten verliehen, die sich für die Förderung deutscher Kultur und den Kulturdialog einsetzen. Der Preis wird jährlich während der Frühjahrstagung der Deutschen Akademie verliehen. Seit 2013 beträgt die Dotation 15.000 Euro.

Preisträger

Elizabeth M. Wilkinson

Germanistin
Geboren 17.9.1909
Gestorben 2.1.2001
Mitglied seit 1976

Friedrich-Gundolf-Preis 1975
Dankrede von Elizabeth M. Wilkinson
Urkundentext

... als Dank für Ihre Vergegenwärtigung der Ästhetik und Dichtung der deutschen Klassik...

Jurymitglieder
Kommission: Richard Alewyn, Fritz Martini, Herman Meyer

Mitglieder des Erweiterten Präsidiums

 

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung
verleiht den von ihr gestifteten Preis für Germanistik im Ausland im Jahre 1975

Elizabeth M. Wilkinson (London)

als Dank für Ihre Vergegenwärtigung der Ästhetik und Dichtung der deutschen Klassik, für ihre in vielen Ländern erfolgreiche Lehrtätigkeit und ihre kritisch-souveräne Vermittlung zwischen der englischen und der deutschen Kultur.

Darmstadt, am 9. Mai 1975

Das Präsidium
Peter de Mendelssohn, Präsident
Karl Krolow, Vizepräsident
Horst Rüdiger, Vizepräsident
Dolf Sternberger, Vizepräsident