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STATUT
§ 1
Der Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay pflegt seit 1964 das für die Literatur unverzichtbare Gegenüber der herausragenden Literaturkritik und der essayistischen Erkundung intellektuellen Neulands.
Der Preis trägt den Namen von Johann Heinrich Merck als eines Verfassers vorbildlicher Kritiken und Essays.
Der Preis wird von der Merck KGAa gestiftet und ist aktuell mit 20.000 EUR dotiert. Er wird jährlich im Rahmen der Herbsttagung verliehen.
§ 2
Der Johann-Heinrich Merck-Preis wird vergeben für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Literaturkritik und der Essayistik.
§ 3
Das Vorschlagsrecht liegt in den Händen der Jury.
§ 4
Die Jury besteht aus dem Erweiterten Präsidium der Akademie.
Die Jury berät über die Kandidatinnen und Kandidaten in einem mehrstufigen Verfahren.
Beschlossen vom Erweiterten Präsidium am 18. Februar 2021

Helmut Böttiger
Johann-Heinrich-Merck-Preisträger 2026
Den Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay 2026 erhält der Schriftsteller und Literaturkritiker Helmut Böttiger »für das Ensemble seiner klugen, beobachtungsgenauen Interpretationen der deutschsprachigen Literatur von der Nachkriegszeit bis in die unmittelbare Gegenwart.«
Aus der Jury-Begründung
Der Preis ist mit 20.000 Euro dotiert und wird am 24. Oktober 2026 in Darmstadt verliehen, zusammen mit dem Georg-Büchner-Preis und dem Sigmund-Freud-Preis. Die Laudatio hält der Literaturkritiker Andreas Isenschmid.
Der Preis wird vom Wissenschafts- und Technologieunternehmen Merck finanziert.
(Foto: Cordula Giese)

Schriftsteller, Literaturkritiker und Theaterkritiker
Geboren 7.7.1929
Gestorben 2.7.2003
Mitglied seit 1983
Seine Rezensionen und Essays erreichen eine Luzidität, die das Handwerk des Kritikers zur Kunst bringt.
Jurymitglieder
Juryvorsitz: Präsident Herbert Heckmann,
Vizepräsidenten Ludwig Harig, Hans-Martin Gauger, Helmut Heißenbüttel, Beisitzer Beda Allemann, Günter Busch, Hans Paeschke, Lea Ritter-Santini, Bernhard Zeller, Ernst Zinn, Ehrenpräsident Dolf Sternberger
Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung
verleiht den Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay 1987
Reinhard Baumgart
der mit unbestechlich kritischem Blick die Literatur der Gegenwart begleitet. Ein reiches Wissen sowie eine sichere Sensibilität und eine argumentenstarke Überzeugungskraft geben seinem Urteil Gewicht. Seine Rezensionen und Essays erreichen eine Luzidität, die das Handwerk des Kritikers zur Kunst bringt.
Darmstadt, am 17. Oktober 1987
Das Präsidium
Herbert Heckmann, Präsident
Hans-Martin Gauger, Vizepräsident
Ludwig Harig, Vizepräsident
Helmut Heißenbüttel, Vizepräsident