Johann-Heinrich-Merck-Preis

Der Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay wird seit 1964 von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung verliehen. Ausgezeichnet werden Autorinnen und Autoren herausragender Kritiken und Essays aus den Bereichen Literatur, Musik, Theater, Kunst und Kulturpolitik. Der Preis wird von dem in Darmstadt ansässigen Wissenschafts- und Technologieunternehmen Merck finanziert und jährlich während der Herbsttagung der Deutschen Akademie in Darmstadt vergeben. Seit 2013 beträgt die Dotation 20.000 Euro.

Preisträger 2021

Franz Schuh
Johann-Heinrich-Merck-Preisträger 2021

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung verleiht dem Essayisten Franz Schuh den mit 20.000,- Euro dotierten Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay 2021.

Aus der Tradition der Wiener Moderne kommend, gelingt es ihm, in jedem seiner Essays einen hochartifiziellen Denkprozess zu entfalten, der alle Dimensionen des Lebens einschließt, das Körperliche und Philosophische, das Private und Öffentliche, Gegenwart und Vergangenheit, Leben und Tod, die hohe und populäre Kunst, das Tragische und Komische der menschlichen Existenz...

Zur Pressemitteilung

Preisträger

Kathrin Passig

Kathrin PassigKathrin Passig

Netzexpertin und Autorin
Geboren 4.6.1970

Johann-Heinrich-Merck-Preis 2016
Laudatio von Per Leo
Dankrede von Kathrin Passig
Urkundentext

Kathrin Passig begreift die digitale Kultur als eine geistige Lebensform und stellt traditionelle Selbstverständlichkeiten provokativ und produktiv in Frage.

Jurymitglieder
Juryvorsitz: Präsident Heinrich Detering
Vizepräsidenten Aris Fioretos, Wolfgang Klein, Gustav Seibt, Beisitzer László Földényi, Michael Hagner, Felicitas Hoppe, Per Øhrgaard, Ilma Rakusa, Nike Wagner

 

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung
verleiht den Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay 2016

Kathrin Passig

deren thematisch facettenreiche Texte sich virtuos zwischen Blog und Buch bewegen und neue Formen und Formate des Schreibens erproben. Kathrin Passig begreift die digitale Kultur als eine geistige Lebensform und stellt traditionelle Selbstverständlichkeiten provokativ und produktiv in Frage. Ihr Werk befördert das kritische Verstehen eines epochalen Wandels und erkundet neue Möglichkeiten von Essay und Kritik jenseits der Gutenberg-Galaxis.

Darmstadt, am 5. November 2016

Das Präsidium
Heinrich Detering, Präsident
Aris Fioretos, Vizepräsident
Wolfgang Klein, Vizepräsident
Gustav Seibt, Vizepräsident