Johann-Heinrich-Merck-Preis

Der Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay wird seit 1964 von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung verliehen. Ausgezeichnet werden Autorinnen und Autoren herausragender Kritiken und Essays aus den Bereichen Literatur, Musik, Theater, Kunst und Kulturpolitik. Der Preis wird von dem in Darmstadt ansässigen Wissenschafts- und Technologieunternehmen Merck finanziert und jährlich während der Herbsttagung der Deutschen Akademie in Darmstadt vergeben. Seit 2013 beträgt die Dotation 20.000 Euro.

Preisträger 2021

Franz Schuh
Johann-Heinrich-Merck-Preisträger 2021

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung verleiht dem Essayisten Franz Schuh den mit 20.000,- Euro dotierten Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay 2021.

Aus der Tradition der Wiener Moderne kommend, gelingt es ihm, in jedem seiner Essays einen hochartifiziellen Denkprozess zu entfalten, der alle Dimensionen des Lebens einschließt, das Körperliche und Philosophische, das Private und Öffentliche, Gegenwart und Vergangenheit, Leben und Tod, die hohe und populäre Kunst, das Tragische und Komische der menschlichen Existenz...

Zur Pressemitteilung

Preisträger

Karl Heinz Bohrer

Karl Heinz Bohrer

Literaturwissenschaftler und Journalist
Geboren 26.9.1932
Mitglied seit 2011

Johann-Heinrich-Merck-Preis 1978
Laudatio von Jörg Drews
Dankrede von Karl Heinz Bohrer
Urkundentext

Karl Heinz Bohrer, der als Essayist und Kritiker seine Umwelt, die Literatur und die schönen Künste mit sinnlichem Intellekt wahrnimmt...

Jurymitglieder
Juryvorsitz: Präsident Peter de Mendelssohn
Vizepräsidenten Karl Krolow, Horst Rüdiger, Dolf Sternberger, Beisitzer Gerhard Storz, Bernhard Zeller, Eva Zeller

 

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung
verleiht den Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay 1978

Karl Heinz Bohrer

der als Essayist und Kritiker seine Umwelt, die Literatur und die schönen Künste mit sinnlichem Intellekt wahrnimmt und mit gebildeter Kennerschaft zur Sprache bringt.

Bonn, am 27. Oktober 1978

Das Präsidium
Peter de Mendelssohn, Präsident
Dolf Sternberger, Vizepräsident
Eva Zeller, Vizepräsidentin