Johann-Heinrich-Merck-Preis

Der Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay wird seit 1964 von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung verliehen. Ausgezeichnet werden Autorinnen und Autoren herausragender Kritiken und Essays aus den Bereichen Literatur, Musik, Theater, Kunst und Kulturpolitik. Der Preis wird von dem in Darmstadt ansässigen Wissenschafts- und Technologieunternehmen Merck finanziert und jährlich während der Herbsttagung der Deutschen Akademie in Darmstadt vergeben. Seit 2013 beträgt die Dotation 20.000 Euro.

Preisträger 2021

Franz Schuh
Johann-Heinrich-Merck-Preisträger 2021

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung verleiht dem Essayisten Franz Schuh den mit 20.000,- Euro dotierten Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay 2021.

Aus der Tradition der Wiener Moderne kommend, gelingt es ihm, in jedem seiner Essays einen hochartifiziellen Denkprozess zu entfalten, der alle Dimensionen des Lebens einschließt, das Körperliche und Philosophische, das Private und Öffentliche, Gegenwart und Vergangenheit, Leben und Tod, die hohe und populäre Kunst, das Tragische und Komische der menschlichen Existenz...

Zur Pressemitteilung

Preisträger

Ivan Nagel

Ivan Nagel

Theaterwissenschaftler und Publizist
Geboren 28.6.1931
Gestorben 9.4.2012
Mitglied seit 1986

Johann-Heinrich-Merck-Preis 1988
Laudatio von Reinhard Baumgart
Dankrede von Ivan Nagel
Urkundentext

Ivan Nagels Passion für ästhetische Fragen wird getragen von einem Engagement, das immer wieder klar macht: Wer nur von ästhetischen Fragen etwas versteht, versteht auch von diesen nichts.

Jurymitglieder
Juryvorsitz: Präsident Herbert Heckmann
Vizepräsidenten Walter Helmut Fritz, Hans-Martin Gauger, Hartmut von Hentig, Beisitzer Georg Hensel, Michael Krüger, Lea Ritter-Santini, Guntram Vesper, Peter Wapnewski, Hans Wollschläger, Ehrenpräsident Dolf Sternberger

 

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung
verleiht den Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay 1988

Ivan Nagel

der es als Kritiker verstanden hat, die flüchtige Kunst des Schauspiels mit neugieriger Präzision festzuhalten, und dessen Essays die Erkenntnis- und Ausdruckskraft dieser Gattung neu belebt haben. Ivan Nagels Passion für ästhetische Fragen wird getragen von einem Engagement, das immer wieder klar macht: Wer nur von ästhetischen Fragen etwas versteht, versteht auch von diesen nichts.

Darmstadt, am 15. Oktober 1988

Das Präsidium
Herbert Heckmann, Präsident
Walter Helmut Fritz, Vizepräsident
Hans-Martin Gauger, Vizepräsident
Hartmut von Hentig, Vizepräsident