Johann-Heinrich-Merck-Preis

Der Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay wird seit 1964 von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung verliehen. Ausgezeichnet werden Autorinnen und Autoren herausragender Kritiken und Essays aus den Bereichen Literatur, Musik, Theater, Kunst und Kulturpolitik. Der Preis wird von dem in Darmstadt ansässigen Wissenschafts- und Technologieunternehmen Merck finanziert und jährlich während der Herbsttagung der Deutschen Akademie in Darmstadt vergeben. Seit 2013 beträgt die Dotation 20.000 Euro.

Preisträger 2022

Niklas Maak
Johann-Heinrich-Merck-Preisträger 2022

»Seine kritischen Essays und Bücher zur Architektur zeichnen sich aus durch die Verbindung von eminentem kunst- und baugeschichtlichem Sachverstand mit Anschauungsintensität, stilistischer Eleganz und Sprachwitz.«
Aus der Jury-Begründung

Der Preis ist mit 20.000 Euro dotiert und wird zusammen mit dem Georg-Büchner-Preis am 5. November 2022 in Darmstadt verliehen.

Karten für die Preisverleihung sind circa 4 Wochen vorher über das Staatstheater Darmstadt erhältlich.

Zur Pressemitteilung

Der Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay wird seit 1964 von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung verliehen. Der Preis wird vom Wissenschafts- und Technologieunternehmen Merck finanziert.

Preisträger

Benjamin Henrichs

Benjamin Henrichs

Journalist, Theaterkritiker und Literaturkritiker
Geboren 1946

Johann-Heinrich-Merck-Preis 1992
Laudatio von Ulrich Wildgruber
Dankrede von Benjamin Henrichs
Urkundentext

Alle Diskretion seiner Haltung und Sprache können nicht verdecken, daß für den Kritiker Benjamin Henrichs Ästhetik eine Frage der Ethik ist.

Jurymitglieder
Juryvorsitz: Präsident Herbert Heckmann
Vizepräsidenten Günter de Bruyn, Hartmut von Hentig, Ivan Nagel, Beisitzer Walter Helmut Fritz, Oskar Pastior, Lea Ritter-Santini, Peter Wapnewski, Hans Wollschläger

 

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung
verleiht den Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay 1992

Benjamin Henrichs

dessen präzise Neugier und fühlender Sachverstand dem deutschen Theater und der deutschen Publizistik gleichermaßen nützen. Alle Diskretion seiner Haltung und Sprache können nicht verdecken, daß für den Kritiker Benjamin Henrichs Ästhetik eine Frage der Ethik ist. Seine Bewunderung gilt der Gabe des Schauspielers, das volle Glück und Elend eines Menschen zur Erscheinung zu bringen. Sein Protest trifft Autoren und Regisseure, die den Schauspieler zur Gliederpuppe ihrer Ansichten und Absichten erniedrigen.

Darmstadt, am 10. Oktober 1992

Das Präsidium
Herbert Heckmann, Präsident
Günter de Bruyn, Vizepräsident
Hartmut von Hentig, Vizepräsident
Ivan Nagel, Vizepräsident