Georg-Büchner-Preis

Der Georg-Büchner-Preis wurde zum ersten Mal am 11. August 1923 verliehen. Er war vom damaligen Volksstaat Hessen gestiftet und in der Landeshauptstadt Darmstadt übergeben worden. Er wurde an Dichter, Künstler, Schauspieler und Sänger verliehen.

Seit 1951 wird der Georg-Büchner-Preis von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung als Literaturpreis vergeben. Ausgezeichnet werden Schrift­stellerinnen und Schrift­steller, »die in deutscher Sprache schreiben, durch ihre Arbeiten und Werke in besonderem Maße hervor­treten und die an der Gestaltung des gegen­wärtigen deutschen Kultur­lebens wesentlichen Anteil haben.« (Satzung)

Der Georg-Büchner-Preis wird jährlich während der Herbsttagung der Deutschen Akademie in Darmstadt verliehen. Die Dotation des Preises beträgt 50.000 Euro.

Preisträger

Golo Mann

Golo MannGolo Mann

Schriftsteller, Historiker und Publizist
Geboren 27.3.1909
Gestorben 7.4.1994
Mitglied seit 1957
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Georg-Büchner-Preis 1968
Dankrede von Golo Mann
Urkundentext

Golo Mann, der mit historischer Forschung eine seltene Ausgewogenheit des Urteils und Meisterschaft der Darstellung verbindet.

Jurymitglieder
Juryvorsitz: Gerhard Storz
Friedrich Bischoff, Richard Gerlach, Rudolf Hagelstange, Udo Kollatz (Hessisches Kultusministerium), Karl Krolow, Fritz Martini, Otto Rombach, Horst Rüdiger, Heinz Winfried Sabais (Stadt Darmstadt), Dolf Sternberger, W. E. Süskind

 

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung
verleiht den Georg-Büchner-Preis 1968 an

Golo Mann

der mit historischer Forschung eine seltene Ausgewogenheit des Urteils und Meisterschaft der Darstellung verbindet. Außerdem hat er als wahrhaft politischer Geist die Diskussion über Gegenwartsfragen entschieden und wesentlich gefördert.

Darmstadt, am 26. Oktober 1968

Das Präsidium
Gerhard Storz, Präsident
Rudolf Hagelstange, Vizepräsident
Karl Krolow, Vizepräsident
Dolf Sternberger, Vizepräsident