Johann-Heinrich-Merck-Preis

Der Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay wird seit 1964 von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung verliehen. Ausgezeichnet werden Autorinnen und Autoren herausragender Kritiken und Essays aus den Bereichen Literatur, Musik, Theater, Kunst und Kulturpolitik. Der Preis wird von dem in Darmstadt ansässigen Wissenschafts- und Technologieunternehmen Merck finanziert und jährlich während der Herbsttagung der Deutschen Akademie in Darmstadt vergeben. Seit 2013 beträgt die Dotation 20.000 Euro.

Preisträger 2022

Niklas Maak
Johann-Heinrich-Merck-Preisträger 2022

»Seine kritischen Essays und Bücher zur Architektur zeichnen sich aus durch die Verbindung von eminentem kunst- und baugeschichtlichem Sachverstand mit Anschauungsintensität, stilistischer Eleganz und Sprachwitz.«
Aus der Jury-Begründung

Der Preis ist mit 20.000 Euro dotiert und wird zusammen mit dem Georg-Büchner-Preis am 5. November 2022 in Darmstadt verliehen.

Karten für die Preisverleihung sind circa 4 Wochen vorher über das Staatstheater Darmstadt erhältlich.

Zur Pressemitteilung

Der Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay wird seit 1964 von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung verliehen. Der Preis wird vom Wissenschafts- und Technologieunternehmen Merck finanziert.

Preisträger

Martin Pollack

Martin Pollack

Journalist, Schriftsteller und Übersetzer
Geboren 23.5.1944

Johann-Heinrich-Merck-Preis 2018
Laudatio von Karl Schlögel
Dankrede von Martin Pollack
Urkundentext

...der seine Arbeit den vergessenen und verdrängten Ereignissen in der mitteleuropäischen Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts widmet...

Jurymitglieder
Juryvorsitz: Präsident Ernst Osterkamp
Vizepräsidenten Aris Fioretos, Wolfgang Klein, Monika Rinck, Beisitzer László Földényi, Michael Hagner, Elisabeth Edl, Dea Loher, Ilma Rakusa, Marisa Siguan

 

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung
verleiht den
Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay 2018

Martin Pollack

der seine Arbeit den vergessenen und verdrängten Ereignissen in der mitteleuropäischen Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts widmet. Immer wieder stellt er die Frage nach den Mechanismen des Erinnerns oder Verschweigens, rekonstruiert mit Akribie und Beharrlichkeit Geschehnisse, Tatorte und Lebenswege. Wie sehr Geschichte eine Landschaft formt und dadurch wiederum das Leben der Menschen, die in ihr wohnen, wird durch die Essays von Martin Pollack in einzigartiger Weise begreifbar.

Darmstadt, am 27. Oktober 2018

Das Präsidium

Ernst Osterkamp
Präsident

Aris Fioretos
Vizepräsident

Wolfgang Klein
Vizepräsident

Monika Rinck
Vizepräsidentin