Johann-Heinrich-Merck-Preis

Der Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay wird seit 1964 von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung verliehen. Ausgezeichnet werden Autorinnen und Autoren herausragender Kritiken und Essays aus den Bereichen Literatur, Musik, Theater, Kunst und Kulturpolitik. Der Preis wird von dem in Darmstadt ansässigen Wissenschafts- und Technologieunternehmen Merck finanziert und jährlich während der Herbsttagung der Deutschen Akademie in Darmstadt vergeben. Seit 2013 beträgt die Dotation 20.000 Euro.

Preisträgerin 2019

Johann-Heinrich-Merck-Preis 2019 an Daniela Strigl

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung zeichnet die Literaturwissenschaftlerin und Literaturkritikerin Daniela Strigl mit dem Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay 2019 aus.

Der Preis ist mit 20.000 Euro dotiert und wird zusammen mit dem Georg-Büchner-Preis und dem Sigmund-Freud-Preis am 2. November 2019 in Darmstadt verliehen.

Beginn: 16 Uhr
Staatstheater Darmstadt
Georg-Büchner-Platz 1
Eintritt 6 Euro
Kartenvorverkauf ab dem 24.9. über das Staatstheater Darmstadt

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Preisträger

Joachim Günther

Joachim Günther

Publizist und Literaturkritiker
Geboren 13.2.1905
Gestorben 14.6.1990
Mitglied seit 1974

Johann-Heinrich-Merck-Preis 1974
Dankrede von Joachim Günther
Urkundentext

Er versieht in der von ihm gegründeten, geführten und redigierten Zeitschrift ›Neue Deutsche Hefte‹ das frei gewählte Amt eines Chronisten der geistigen und literarischen Hervorbringungen unserer Zeit.

Jurymitglieder
Juryvorsitz: Präsident Karl Krolow
Vizepräsidenten Horst Rüdiger, Dolf Sternberger, Wolfgang Weyrauch, Beisitzer Horst Bienek, Walter Helmut Fritz, Rudolf Hagelstange, Carl Linfert, Hans Scholz, Gerhard Storz

 

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung
verleiht den Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay 1974

Joachim Günther

Er hat sich, von seiner protestantischen Herkunft und einer humanistischen Bildung geprägt, als Essayist mit anschaulich klaren Darstellungen von Figuren und Strömungen um die geistige Durchdringung unserer Gegenwart verdient gemacht. Er versieht in der von ihm gegründeten, geführten und redigierten Zeitschrift ›Neue Deutsche Hefte‹ das frei gewählte Amt eines Chronisten der geistigen und literarischen Hervorbringungen unserer Zeit.

Darmstadt, am 19. Oktober 1974

Das Präsidium
Karl Krolow, Präsident
Horst Rüdiger, Vizepräsident
Dolf Sternberger, Vizepräsident
Wolfgang Weyrauch, Vizepräsident