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STATUT
§ 1
Der Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay pflegt seit 1964 das für die Literatur unverzichtbare Gegenüber der herausragenden Literaturkritik und der essayistischen Erkundung intellektuellen Neulands.
Der Preis trägt den Namen von Johann Heinrich Merck als eines Verfassers vorbildlicher Kritiken und Essays.
Der Preis wird von der Merck KGAa gestiftet und ist aktuell mit 20.000 EUR dotiert. Er wird jährlich im Rahmen der Herbsttagung verliehen.
§ 2
Der Johann-Heinrich Merck-Preis wird vergeben für herausragende Leistungen auf dem Gebiet der Literaturkritik und der Essayistik.
§ 3
Das Vorschlagsrecht liegt in den Händen der Jury.
§ 4
Die Jury besteht aus dem Erweiterten Präsidium der Akademie.
Die Jury berät über die Kandidatinnen und Kandidaten in einem mehrstufigen Verfahren.
Beschlossen vom Erweiterten Präsidium am 18. Februar 2021

Helmut Böttiger
Johann-Heinrich-Merck-Preisträger 2026
Helmut Böttiger wurde am 24.10.2026 mit dem Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay 2026 ausgezeichnet.
Die Reden - die Laudatio von Andreas Isenschmid und die Dankrede von Helmut Böttiger - werden in Kürze auf dieser Seite erscheinen.

Literaturwissenschaftlerin, Schriftstellerin und Übersetzerin
Geboren 2.1.1946
Mitglied seit 1995
Homepage
Als hochsensible Essayistin und Rezensentin, Übersetzerin und Herausgeberin erschließt sie seit Jahrzehnten mannigfaltige literarische Landschaften, vor allem, aber nicht nur der süd-, mittel- und osteuropäischen Literatur.
Jurymitglieder
Ingo Schulze, Rita Franceschini, Olga Martynova, Lothar Müller, Lukas Bärfuss, Daniel Göske, Felicitas Hoppe, Joachim Kalka, Daniela Strigl, Michael Walter
Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung
verleiht den
Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay 2025
Ilma Rakusa
Ilma Rakusa überschreitet in ihrem weit ausgreifenden Werk souverän Sprach- und Kulturgrenzen. Als hochsensible Essayistin und Rezensentin, Übersetzerin und Herausgeberin erschließt sie seit Jahrzehnten mannigfaltige literarische Landschaften, vor allem, aber nicht nur der süd-, mittel- und osteuropäischen Literatur. Die Akademie ehrt in ihr eine leidenschaftliche Vermittlerin zwischen Kulturräumen und Generationen, eine Brückenbauerin von der klassischen Moderne und Postmoderne in die europäische Gegenwart hinein.
Darmstadt, am 1. November 2025
Das PräsidiumIngo Schulze, PräsidentRita Franceschini, VizepräsidentinOlga Martynova, VizepräsidentinLothar Müller, Vizepräsident