Johann-Heinrich-Merck-Preis

Der Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay wird seit 1964 von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung verliehen. Ausgezeichnet werden Autorinnen und Autoren herausragender Kritiken und Essays aus den Bereichen Literatur, Musik, Theater, Kunst und Kulturpolitik. Der Preis wird von dem in Darmstadt ansässigen Wissenschafts- und Technologieunternehmen Merck finanziert und jährlich während der Herbsttagung der Deutschen Akademie in Darmstadt vergeben. Seit 2013 beträgt die Dotation 20.000 Euro.

Preisträger 2021

Franz Schuh
Johann-Heinrich-Merck-Preisträger 2021

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung verleiht dem Essayisten Franz Schuh den mit 20.000,- Euro dotierten Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay 2021.

Aus der Tradition der Wiener Moderne kommend, gelingt es ihm, in jedem seiner Essays einen hochartifiziellen Denkprozess zu entfalten, der alle Dimensionen des Lebens einschließt, das Körperliche und Philosophische, das Private und Öffentliche, Gegenwart und Vergangenheit, Leben und Tod, die hohe und populäre Kunst, das Tragische und Komische der menschlichen Existenz...

Zur Pressemitteilung

Preisträger

Günter Blöcker

Günter Blöcker

Journalist und Schriftsteller
Geboren 13.5.1913
Gestorben 21.1.2006
Mitglied seit 1965

Johann-Heinrich-Merck-Preis 1964
Urkundentext

... gleich sicherer Kenner und Kritiker, aus unserer literarischen Gegenwart die Brücke zur europäischen Weltliteratur schlägt.

Jurymitglieder
Juryvorsitz: Präsident Hanns W. Eppelsheimer
Vizepräsidenten Gerhart Pohl, Dolf Sternberger, Fritz Usinger, Beisitzer Friedrich Bischoff, Richard Gerlach, Marie Luise Kaschnitz, Karl Krolow, Wilhelm Lehmann, Fritz Martini, W. E. Süskind, Ehrenpräsidenten Kasimir Edschmid, Hermann Kasack

 

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung
verleiht den Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik an

Günter Blöcker

für seine Essay-Sammlung Die neuen Wirklichkeiten darin er, gleich sicherer Kenner und Kritiker, aus unserer literarischen Gegenwart die Brücke zur europäischen Weltliteratur schlägt.

Darmstadt, den 17. Oktober 1964

Das Präsidium
Hanns W. Eppelsheimer, Präsident
Gerhart Pohl, Vizepräsident
Fritz Usinger, Vizepräsident