Johann-Heinrich-Merck-Preis

Der Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay wird seit 1964 von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung verliehen. Ausgezeichnet werden Autorinnen und Autoren herausragender Kritiken und Essays aus den Bereichen Literatur, Musik, Theater, Kunst und Kulturpolitik. Der Preis wird von dem in Darmstadt ansässigen Wissenschafts- und Technologieunternehmen Merck finanziert und jährlich während der Herbsttagung der Deutschen Akademie in Darmstadt vergeben. Seit 2013 beträgt die Dotation 20.000 Euro.

Preisträger

Franz Schuh

Franz SchuhFranz Schuh

Essayist
Geboren 15.3.1947

Johann-Heinrich-Merck-Preis 2021
Laudatio von Armin Thurnher
Dankrede von Franz Schuh
Urkundentext

In Franz Schuhs Essays erscheint das Denken als poetische Haltung, als ästhetisches Ereignis, nie dogmatisch und stets getragen von fundamentaler Menschenfreundlichkeit.

Jurymitglieder
Ernst Osterkamp, Ursula Bredel, Michael Hagner, Monika Rinck, Lukas Bärfuss, Elisabeth Edl, Maja Haderlap, Ilma Rakusa, Marisa Siguan und Stefan Weidner

 

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung
verleiht den
Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay 2021

Franz Schuh

Aus der Tradition der Wiener Moderne kommend, entfalten seine sprachlich und stilistisch virtuosen Texte einen Denkprozess, der alle Dimensionen des Lebens einschließt, das Körperliche und Philosophische, das Private und Öffentliche, die hohe und populäre Kunst, das Tragische und Komische der menschlichen Existenz. In Franz Schuhs Essays erscheint das Denken als poetische Haltung, als ästhetisches Ereignis, nie dogmatisch und stets getragen von fundamentaler Menschenfreundlichkeit.

Darmstadt, am 6. November 2021

Das Präsidium

Ernst Osterkamp, Präsident
Ursula Bredel, Vizepräsidentin
Michael Hagner, Vizepräsident
Monika Rinck, Vizepräsidentin