Georg-Büchner-Preis

Der Georg-Büchner-Preis wurde zum ersten Mal am 11. August 1923 verliehen. Er war vom damaligen Volksstaat Hessen gestiftet und in der Landeshauptstadt Darmstadt übergeben worden. Er wurde an Dichter, Künstler, Schauspieler und Sänger verliehen.

Seit 1951 wird der Georg-Büchner-Preis von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung als Literaturpreis vergeben. Ausgezeichnet werden Schrift­stellerinnen und Schrift­steller, »die in deutscher Sprache schreiben, durch ihre Arbeiten und Werke in besonderem Maße hervor­treten und die an der Gestaltung des gegen­wärtigen deutschen Kultur­lebens wesentlichen Anteil haben.« (Satzung)

Der Georg-Büchner-Preis wird jährlich während der Herbsttagung der Deutschen Akademie in Darmstadt verliehen. Die Dotation des Preises beträgt 50.000 Euro.

Preisträger

Gottfried Benn

Gottfried Benn

Schriftsteller und Arzt
Geboren 2.5.1886
Gestorben 17.7.1956
Mitglied von 1950 bis 1954
Homepage

Georg-Büchner-Preis 1951
Dankrede von Gottfried Benn
Urkundentext

... der, streng und wahrhaftig gegen sich selbst, in kühnem Aufbruch seine Form gegen die wandelbare Zeit setzte und in unablässigem Bemühen, durch Irren und Leiden reifend, dem dichterischen Wort in Vers und Prosa eine neue Welt des Ausdrucks erschloß.

Jurymitglieder
Juryvorsitz: Rudolf Pechel
Kasimir Edschmid, Gertrud von le Fort, Wilhelm Lehmann, Bruno Snell, Rudolf Alexander Schröder, Frank Thiess

 

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung
verleiht den Georg-Büchner-Preis des Jahres 1951

Gottfried Benn

Sie ehrt damit den Vertreter, der, streng und wahrhaftig gegen sich selbst, in kühnem Aufbruch seine Form gegen die wandelbare Zeit setzte und in unablässigem Bemühen, durch Irren und Leiden reifend, dem dichterischen Wort in Vers und Prosa eine neue Welt des Ausdrucks erschloß.

Darmstadt, am 21. Oktober 1951

Das Präsidium
Rudolf Pechel, Präsident
Kasimir Edschmid, Vizepräsident
Bruno Snell, Vizepräsident
Frank Thiess, Vizepräsident