Georg-Büchner-Preis

Der Georg-Büchner-Preis wurde zum ersten Mal am 11. August 1923 verliehen. Er war vom damaligen Volksstaat Hessen gestiftet und in der Landeshauptstadt Darmstadt übergeben worden. Er wurde an Dichter, Künstler, Schauspieler und Sänger verliehen.

Seit 1951 wird der Georg-Büchner-Preis von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung als Literaturpreis vergeben. Ausgezeichnet werden Schrift­stellerinnen und Schrift­steller, »die in deutscher Sprache schreiben, durch ihre Arbeiten und Werke in besonderem Maße hervor­treten und die an der Gestaltung des gegen­wärtigen deutschen Kultur­lebens wesentlichen Anteil haben.« (Satzung)

Der Georg-Büchner-Preis wird jährlich während der Herbsttagung der Deutschen Akademie in Darmstadt verliehen. Die Dotation des Preises beträgt 50.000 Euro.

Preisträger

Erich Kästner

Erich Kästner

Schriftsteller
Geboren 23.2.1899
Gestorben 29.7.1974
Mitglied seit 1949
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Georg-Büchner-Preis 1957
Laudatio von Kasimir Edschmid
Dankrede von Erich Kästner
Urkundentext

... dessen anmutige und menschlich-gütige Erzählungskunst die Jugend vieler Völker entzückt.

Jurymitglieder
Ehrenpräsidenten: Rudolf Pechel und Rudolf Alexander Schröder
Präsident: Hermann Kasack
Vizepräsidenten: Kasimir Edschmid, Fritz Usinger und Gerhard Storz
Beirat: Friedrich Bischoff, Adolf Grimme, Rudolf Hagelstange, Wilhelm Lehmann, Fritz Martini und Gerhart Pohl.

 

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung
verleiht den Georg-Büchner-Preis 1957 an

Erich Kästner

den strengen Geißler der Zeit, den scharfblickenden Moralisten, den Dichter, dessen anmutige und menschlich-gütige Erzählungskunst die Jugend vieler Völker entzückt.

Darmstadt, am 19. Oktober 1957

Das Präsidium
Hermann Kasack, Präsident
Kasimir Edschmid, Vizepräsident
Gerhard Storz, Vizepräsident
Fritz Usinger, Vizepräsident