Johann-Heinrich-Merck-Preis

Der Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay wird seit 1964 von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung verliehen. Ausgezeichnet werden Autorinnen und Autoren herausragender Kritiken und Essays aus den Bereichen Literatur, Musik, Theater, Kunst und Kulturpolitik. Der Preis wird von dem in Darmstadt ansässigen Wissenschafts- und Technologieunternehmen Merck finanziert und jährlich während der Herbsttagung der Deutschen Akademie in Darmstadt vergeben. Seit 2013 beträgt die Dotation 20.000 Euro.

Preisträger 2021

Franz Schuh
Johann-Heinrich-Merck-Preisträger 2021

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung verleiht dem Essayisten Franz Schuh den mit 20.000,- Euro dotierten Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay 2021.

Aus der Tradition der Wiener Moderne kommend, gelingt es ihm, in jedem seiner Essays einen hochartifiziellen Denkprozess zu entfalten, der alle Dimensionen des Lebens einschließt, das Körperliche und Philosophische, das Private und Öffentliche, Gegenwart und Vergangenheit, Leben und Tod, die hohe und populäre Kunst, das Tragische und Komische der menschlichen Existenz...

Zur Pressemitteilung

Preisträger

Wolfram Schütte

Wolfram Schütte

Journalist, Literaturkritiker und Filmkritiker
Geboren 16.9.1939

Johann-Heinrich-Merck-Preis 2013
Laudatio von Thomas Assheuer
Dankrede von Wolfram Schütte
Urkundentext

... in dessen Texten sich eine stupende Bildung mit einer präzisen Wahrnehmung des wirklich Neuen und Originären zu einem engagierten Plädoyer für die Autonomie der Kunst wie für die Freiheit der Kunstkritik verbindet.

Jurymitglieder
Juryvorsitz: Präsident Heinrich Detering
Vizepräsidenten Aris Fioretos, Gustav Seibt, Nike Wagner, Beisitzer Peter Hamm, Joachim Kalka, Navid Kermani, Per Øhrgaard, Michael Stolleis, Jan Wagner

 

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung
verleiht den Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay 2013

Wolfram Schütte

der als enthusiastischer Journalist das geistige Leben der Bundesrepublik Deutschland mitgeprägt hat, indem er seit den sechziger Jahren der konservativen Deutungshoheit über den Kanon der deutschen Literatur neue Lesarten entgegengesetzt und die Aufmerksamkeit des Feuilletons für Kunstformen wie den Film geöffnet und geschärft hat und in dessen Texten sich eine stupende Bildung mit einer präzisen Wahrnehmung des wirklich Neuen und Originären zu einem engagierten Plädoyer für die Autonomie der Kunst wie für die Freiheit der Kunstkritik verbindet.

Darmstadt, am 26. Oktober 2013

Das Präsidium
Heinrich Detering, Präsident
Aris Fioretos, Vizepräsident
Gustav Seibt, Vizepräsident
Nike Wagner, Vizepräsidentin