Johann-Heinrich-Voß-Preis

Der Johann-Heinrich-Voß-Preis wird seit 1958 von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung »für hervorragende Leistungen auf dem Gebiet der Übersetzung«, verliehen. Vor allem werden Übersetzungen literarischer Werke in die deutsche Sprache ausgezeichnet. Der Preis wird jährlich während der Frühjahrstagung der Deutschen Akademie vergeben. Seit 2002 beträgt die Dotation 15.000 Euro.

Preisträger

Elisabeth Kaerrick Rashin

Übersetzerin
Geboren 1886
Gestorben 1966

Johann-Heinrich-Voß-Preis 1960
Laudatio von Werner Bergengruen
Dankrede von Elisabeth Kaerrick Rashin
Urkundentext

Seit einem halben Jahrhundert hat sie ihre Arbeit als Übersetzerin dem Lebenswerk Dostojewskijs gewidmet...

Jurymitglieder
Kommission: Rudolf Hagelstange, Hans Hennecke, Karl Krolow, Walter Franz Schirmer, W. E. Süskind, Georg von der Vring

Mitglieder des Erweiterten Präsidiums

 

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung
verleiht den von ihr gestifteten Übersetzerpreis für das Jahr 1960 an Frau

F.K. Rahsin

Seit einem halben Jahrhundert hat sie ihre Arbeit als Übersetzerin dem Lebenswerk Dostojewskijs gewidmet und es durch ihre dem Geiste des großen Russen getreue Verdeutschung zum ersten Mal dem deutschen Leser vertraut gemacht. Für die Generation des ersten Weltkrieges und der Jahre danach bedeutete diese Begegnung ein bestimmendes, bis heute weiter wirkendes Erlebnis.

Tübingen, am 26. April 1960

Das Präsidium
Hermann Kasack, Präsident
Kasimir Edschmid,
Hanns W. Eppelsheimer, Vizepräsident
Fritz Usinger, Vizepräsident