Als die Bundesregierung 2009 eine Umweltprämie einführte, die sogenannte Abwrackprämie, schenkte Herr S. diesen Begriffen Glauben. Abwracken bedeutet, ein altes Schiff zu verschrotten. Er erinnerte sich, dass es 1989 schon einmal eine Abwrackprämie gegeben hatte. weiterlesen »
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„Bitte, wo geht es hier zum Bahnhof?“
Es scheint eine niedersächsische Spezialität zu sein, bei Fragen zuerst einmal das Erfragte zu wiederholen und freundlich mit ach so, ja, also usw. zu ergänzen oder einzurahmen. Der Prototyp wäre entsprechend: „Bitte, wo geht es hier zum Bahnhof?“ − „Ach so, zum Bahnhof, also, ja zum Bahnhof, hm da müssen Sie…“
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Zwischen den Jubiläen.
Ich muss Abbitte leisten, denn all zu lange habe ich mich über die Frage: „Sind Sie im Westen angekommen?“, geärgert, ja erregt. Ich versuchte meinen Gegenübern zu erklären, in welche Rolle sie mich, aber auch sich selbst durch diese Frage und Wortwahl bringen. weiterlesen »
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„Wenn es keine Arbeitgeber gibt, gibt es auch nichts zu arbeiten. So einfach ist das“, sagte A.
„Das ist nicht dein Ernst?“, erwiderte B.
„Doch, wieso denn nicht?“
„Haben wir nicht schon in der Schule gelernt, dass das nicht stimmt?“, fragte B.
Das Gesicht von A., der ebenfalls aus dem Osten stammte, erstrahlte. „Na, und wohin hat das, was wir in der Schule gelernt haben, geführt?“, fragte er und gab gleich selbst die Antwort. „In den Abgrund!“ weiterlesen »
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Da ich etwas pingelig bin und da zur Sprachkritik tatsächlich auch Kinkerlitzchen gehören und da schließlich, hat man einmal mit ihr angefangen, gar nicht so leicht zu sagen ist, wo die Kinkerlitzchen beginnen oder aufhören, will ich auch auf folgendem Punkt bestehen. Man sollte doch bitte unterscheiden zwischen, beispielsweise, einem ‚Zitat von Goethe’ und einem ‚Goethezitat’.
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