Presseinformation


Lars Gustafsson und Juri Andruchowytsch
Neue Mitglieder in der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung



Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung hat die international bekannten Schriftsteller Lars Gustafsson aus Schweden und Juri Andruchowytsch aus der Ukraine als korrespondierende Mitglieder in ihre Reihen aufgenommen.
Lars Gustafsson, geboren 1938 in Västerås/Schweden, studierte Literatur, Philosophie und Soziologie an den Universitäten von Uppsala und Oxford und wurde in Philosophie promoviert. Er hat bis heute ein reiches und komplexes Œuvre veröffentlicht, das alle klassischen Gattungen umfaßt: bedeutende essayistische und philosophische Arbeiten, Lyrik und Prosa. Zuletzt erschien sein Roman „Der Dekan“ (2004). Gustafsson lebt heute, nachdem er 1982 nach Texas/USA umgesiedelt war, wieder in Schweden.
Juri Andruchowytsch, geboren 1960 in Iwano-Frankiwsk/Ukraine, gehört zu den bedeutendsten Autoren seines Landes. Mit seiner literarischen Stimme sucht er zwischen der Ukraine und Europa zu vermitteln. Erst im Frühjahr dieses Jahres wurde er dafür mit dem Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung ausgezeichnet. Wie Gustafsson ist Andruchowytsch auf sämtlichen literarischen Gebieten tätig, als Romancier, Dichter, Essayist und Übersetzer. 2005 erschien sein hochgelobter Roman „Zwölf Ringe“, 2004 das mit Andrzej Stasiuk verfaßte Portrait der polnisch-ukrainischen Grenzlandschaften „Mein Europa“. Andruchowytsch lebt in seiner Heimatstadt.
Mit dieser Zuwahl zählt die Akademie 176 Mitglieder.
14. Juni 2006



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