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2011


Lesungen

1.November 2011
Friedrich Christian Delius, Georg-Büchner-Preisträger 2011, liest in Leipzig,
Alte Börse am Naschmarkt.
Einführung: Joachim Kalka
Begrüßung durch den Oberbürgermeister Burkhardt Jung

In Kooperation mit der der Stadt Leipzig


19. Oktober 2011
Reinhard Jirgl, Georg-Büchner-Preisträger 2010, liest in der
Hessischen Landesvertretung Brüssel
Einführung und Gespräch: Helmut Böttiger
Begrüßung durch Nicola Beer, Hesseische Staatssekretärin für Europaangelegenheiten

In Kooperation mit der Hessischen Landesvertretung Brüssel




Arabischer Frühling.

Über die politischen und kulturellen Umbrüche
(Deutsch/Arabisch)

Freitag, 14. Oktober 2011, 19.30 Uhr
Ort: Antiquariat am Ballplatz, Ballplatz 5b, 55116 Mainz, Eintritt frei

Lesung und Gespräch
Drei  Autoren sprechen über den „Arabischen Frühling“ und über die schwierigen Demokratisierungs-prozesse in Ägypten, Tunesien und Syrien. Neben persönlichen Einblicken in die jeweilige gesellschaftlich-politische Situation soll dieser Abend jedoch auch eine Möglichkeit zur Begegnung mit zeitgenössischer Dichtung bieten. Die Teilnehmer, allesamt hochgeschätzte Autoren, kommen nicht nur als Zeitzeugen, sondern auch als Dichter zu Wort und lesen aus ihrem literarischen Werk.

Teilnehmer:
Ibtisam Azem (Berlin/Palästina)
Mohhamed Hashem (Ägypten)
Slaheddine Lahmadi (Tunesien)
Iman Mersal (Ägypten/Kanada)

Moderation:
Mustafa Al-Slaiman (Mainz)

Eine Kooperation der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz (Klasse der Literatur), des Verbandes deutscher Schriftsteller (VS) und des Antiquariats am Ballplatz


Arabischer Frühling.
Über die politischen und kulturellen Umbrüche
(Deutsch/Englisch/Arabisch)

Samstag, 15. Oktober 2011, 10.30 Uhr
Ort: Frankfurter Buchmesse, Halle 5.0 D 963, Weltempfang – Zentrum für Politik, Literatur und Übersetzung, Messekarte erforderlich

Podiumsdiskussion
"Die tunesischen Schriftsteller und alle Intellektuellen Nordafrikas sind stolz auf das, was in ihren Ländern geschieht, sie bauen auf die internationale Unterstützung ihrer Kollegen." Dies schrieb Slaheddine Lahmadi im Februar 2011. Wie haben sich die Demokratisierungsprozesse in den arabischen Ländern seither entwickelt, welche neuen Herausforderungen stellen sich und wie definieren Lyrikerinnen und Schriftsteller ihre Rolle in diesem Prozess?

Es diskutieren: 
Ibtisam Azem (Berlin/Palästina)
Mohhamed Hashem (Ägypten)
Slaheddine Lahmadi (Tunesien)
Iman Mersal (Ägypten/Kanada) 

Moderation:
Mustafa Al-Slaiman (Mainz)

Eine Kooperation mit der Frankfurter Buchmesse, dem Verband deutscher Schriftsteller (VS) un
d dem Friedrich-Bödecker-Kreis




Buchpräsentation

der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung und der
Wüstenrot Stiftung gemeinsam mit dem Wallstein Verlag

Rahel. Ein Buch des Andenkens für ihre Freunde
mit Barbara Hahn, Corinna Harfouch und Brigitte Kronauer

Die Autorin Brigitte Kronauer, die Schauspielerin Corinna Harfouch und die Germanistin Barbara Hahn gestalten einen Abend zu Rahel Varnhagen, der sogenannten „Schriftstellerin ohne Werk“.
In diesem Jahr erschien erstmals in der bis heute unveröffentlichten letzten Fassung die monumentale Autobiografie Varnhagens in Briefen. Es ist ein unaufhörliches Gespräch und Selbstgespräch dieser radikalen Selbstdenkerin. Die große jüdische Salonière aus Berlin unterhielt über Jahre hinweg einen lebhaften, oft leidenschaftlichen Briefwechsel mit einer Vielzahl von Freunden, Bekannten und Gästen ihres Salons. Ihre Briefe fesseln noch heute und sind Zeugnisse Varnhagens Verbundenheit mit vielen Geistesgrößen der Zeit, darunter Clemens und Bettina Brentano, Jean Paul, Kleist, die Brüder Schlegel und Humboldt, Tieck, Schleiermacher und Heine. Brigitte Kronauer hat für diese Edition von Barbara Hahn einen Essay geschrieben. Corinna Harfouch liest aus ausgewählten Briefen.


Rahel Levin Varnhagen
Rahel. Ein Buch des Andenkens für ihre Freunde

Herausgegeben von Barbara Hahn. Mit einem Essay
von Brigitte Kronauer.
Eine gemeinsame Veröffentlichung der
Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung
und der Wüstenrot Stiftung
ca. € 69,00 (D)
ca. € 71,00 (A)
ca. CHF 97,90

Veranstaltungstermine:

16.03.2011: Jüdisches Museum, Berlin
18.03.2011: Haus des Buches, Leipzig
05.05.2011: Literaturhaus Köln
09.05.2011: Literaturhaus Stuttgart
24.11.2011: Literaturhaus Frankfurt



2010

Ausstellung

 "Doppelleben. Literarische Szenen aus Nachkriegsdeutschland"
vom 10. September bis 24. Oktober 2010 in Darmstadt in Kooperation mit dem Institut Mathildenhöhe

Begleitprogramm

9. September
Eröffnungsabend der Ausstellung mit Grußworten von Ralf Beil und Walter Hoffmann sowie Beiträgen von Klaus Reichert, Helmut Böttiger und Wolfgang Schopf

16. September
Nahrungsmangel, Bildungshunger und Experimente - Kultureller Wiederaufbau in Darmstadt
mit Peter Engels, Bernd Krimmel und Wolfgang Schopf

22. September
Unsere literarischen Szenen der Nachkriegszeit. Schülerinnen und Schüler der Bertolt-Brecht-Schule stellen ihre Arbeiten vor
mit Reiner Wieczorek und Andreas Müller

30. September
Die Neubegründung des Georg-Büchner-Preises nach 1945. Die ersten Preisträger:
Hans Schiebelhuth (1945) und Fritz Usinger (1946)
Vortrag von Gunter Nickel
Elisabeth Langgässer (1950)
Vortrag von Peter Benz

14. Oktober
Meine Bücher-Welt - Leseerfahrungen in der Nachkriegszeit
erzählt von Wilhelm Genazino und Klaus Reichert

20. Oktober
Die Neubegründung des Georg-Büchner-Preises nach 1945. Die ersten Preisträger:
Anna Seghers (1947)
Vortrag von Bernhard Spies
Gottfried Benn (1951)
Vortrag von Heinrich Detering

In Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut ist eine Tafelausstellung in mehreren Sprachfassungen im Einsatz, die 2010 u.a. gezeigt wurde in: Paris, Wellington, Nancy, Neapel, Strasbourg.


Buchpräsentation

in Kooepration mit der Wüstenrot Stiftung gemeinsam mit dem Wallstein Verlag

Knigge: Werke
mit  Sibylle Lewitscharoff :
11.3.2010 Frankfurt, Literaturhaus
18.3.2010 Leipzig, Haus des Buches
24.3.2010 Berlin, Literaturhaus
31.3.2010 Hannover, Literaturbüro
9.4.2010 Wien, Literaturhaus
13.4.2010 Bremen, Focke Museum
20.4.2010 Stuttgart, Literaturhaus

Loerke: Sämtliche Gedichte
mit Lutz Seiler:
26.10.2010 Berlin, Literaturhaus
30.10.2010 Wilmersdorf, Peter Huchel Haus
10.11.2010 München, Stiftung Lyrik Kabinett
23.11.2010 Düsseldorf, Literaturbüro NRW
07.12.2010 Stuttgart, Literaturhaus
8.12.2010. Karlsruhe, Max Palais
(27.01.2011 Frankfurt, Literaturhaus)




 2009

29. Januar 2009
Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung (Glückert-Haus)
Alexandraweg 23, Darmstadt
Beginn 20 Uhr
Eintritt frei

Stefan Weidner

Dichtung Koran
Warum und wie der Koran übertragen werden müsste

Vortrag

Bislang galt: Es gibt keinen misslicheren Weg, den Islam verstehen zu wollen, als den Koran in einer deutschen Übersetzung zu lesen. Jeder der es ernsthaft versucht hat, kann dieses Diktum bestätigen. Zu wenig und zu schlecht ist übersetzt, und bei dem Wenigen, das vorliegt, ist zuviel Hintergrundwissen gefordert. Könnte es sein – wovon gläubige Muslime überzeugt sind – ,dass der Koran tatsächlich unübersetzbar ist? Stefan Weidner hält die Unübersetzbarkeit schlicht für ein Dogma. Vielmehr hat er herausgefunden, dass bisherige Übersetzungen ins Deutsche auf elementare Mittel literarischer Gestaltung und Grundregeln des literarischen Übersetzens verzichten, obwohl der Koran sich einer Fülle rhetorischer und dichterischer Mittel bedient. Stefan Weidner unternimmt den Versuch einer neuen Koranübersetzung im Sinne eines offenen poetischen Konzepts der Moderne. Er zeigt an Übersetzungsproben, wie die archaische Wucht der rhetorischen Mittel des Korans ins Deutsche übertragen werden kann.
 
Stefan Weidner, geboren 1967, lebt als Autor und Übersetzer aus dem Arabischen in Köln. Zuletzt erschien im Verlag der Weltreligionen der Essay: »Manual für den Kampf der Kulturen. Warum der Islam eine Herausforderung ist« (2008). Für seine Übersetzungen aus dem Arabischen hat er 2007 den Johann-Heinrich-Voß-Preis der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung erhalten.





 
1. Februar 2009
Stadtkirche Darmstadt
Kirchstraße 11
11.30 Uhr
Eintritt: 5,- Euro (erm. 4 Euro)

Kurt Flasch

»Das Inferno« aus Dantes Göttlicher Komödie

Lesung

Er ist einer der besten Kenner mittelalterlicher Philosophie, seine Bücher sind in viele Sprachen übersetzt und kaum einem gelingt es, Vergangenes durch seine »Feder« so faszinierend lebendig zu machen, wie Kurt Flasch. Dass er auch ein wunderbarer Übersetzer ist, weiß man spätestens seit 2002, als »Vernunft und Vergnügen. Liebesgeschichten aus dem Decameron« erschien. Zur Zeit übersetzt Flasch einen anderen Klassiker der europäischen Literatur- und Geistesgeschichte: Dante Alighieris »Göttliche Komödie«. Wann das ganze Werk erscheinen kann, ist noch nicht abzusehen. Im Frühjahr aber wird der erste Teil, »Das Inferno«, fertig sein. Kurt Flasch wird ‚seinen‘ Dante dem Publikum erstmals vorstellen und als virtuoser Hermeneut in die Gedankenwelt Dantes einführen, der mit seinem Werk die europäische Geistesgeschichte so nachhaltig beeinflusst hat.

Kurt Flasch, geboren 1930, war bis 1995 Professor für Philosophie in Bochum. Er gilt als herausragender Vermittler der Philosophie des Mittelalters, als kritischer Essayist und engagierter Feuilletonist. 2000 wurde er mit dem Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung ausgezeichnet, deren Mitglied er seit 1995 ist.

In Kooperation mit der Stadtkirche Darmstadt.






12. Februar 2009
Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung (Glückert-Haus)
Alexandraweg 23, Darmstadt
Beginn 20 Uhr
Eintritt frei


Lothar Müller
 
Die zweite Stimme
Vortragskunst von Goethe bis Kafka
 
Vortrag mit historischen Tonaufnahmen berühmter Rezitatoren
 
»Ist es falsch zu behaupten, dass ‚Die Zweite Stimme’ auch von Unsereinem handelt?» fragt der Schriftsteller Ingo Schulze, »was würde aus uns Autoren, wenn wir nicht vorlesen könnten?«
Die moderne Literatur, so zeigt Lothar Müller in seinem Essay, verschwindet trotz aller Klagen über den Verlust der Mündlichkeit nicht im Buch, sie ist nicht nur mit dem stummen Lesen im Bunde, bei dem die Augen des Lesers über die Seiten gleiten und die Lippen sich kaum mehr bewegen. Sie wendet sich auch an das Ohr, in der Vorlesung im privaten Familienkreis wie im Salon, in der öffentlichen Rezitation im Theater oder Konzertsaal. Kronzeuge in Müllers Essay über die zweite Stimme ist als Vorleser, Zuhörer und als Phonograph Franz Kafka. Der Vortrag rekonstruiert mit historischen Tonaufnahmen den Echoraum, in dem Kafka schrieb, eine große Epoche der Vortragskunst.


Lothar Müller, geboren 1954, ist Kultur- und Literaturwissenschaftler und arbeitet als Literaturredakteur der Süddeutschen Zeitung. Im Herbst 2008 wurde er von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung mit dem Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay ausgezeichnet. Seine Kritiken, Essays und Studien würden auf glückliche und heute selten gewordene Weise sinnliche Anschauung, elegante Prosa und theoretische Reflexion verbinden, so lobte die Jury. Der Preis wird seit 1964 verliehen und seither von der Firma Merck KGaA, Darmstadt, finanziert.





28. April 2009
Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung (Glückert-Haus)
Alexandraweg 23, Darmstadt
Beginn 20 Uhr
Eintritt frei


Das Rätsel der Rätsel – über das Verhältnis von Geist und Gehirn
Mit Michael Hagner und Marcel Beyer

Gespräch

Die Erforschung des Gehirns hat im letzten Jahrzehnt die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit wie keine andere Wissenschaftsdisziplin auf sich gezogen. Seien es die hitzigen Debatten um die Existenz des freien Willens oder die cerebrale Lokalisierung von Religiosität, Kreativität und Kriminalität - die vollständige Erklärung des Geisteslebens, davon gehen einige Neurophysiologen aus, scheint in greifbare Nähe gerückt. Doch wie realistisch ist dieser Anspruch? In seiner großen Trilogie zur Geschichte der Hirnforschung beschreibt der Wissenschaftshistoriker Michael Hagner, wie sehr das Verständnis von Geist und Gehirn in den verschiedenen Entwicklungsstadien der Hirnforschung an den jeweiligen soziokulturellen Kontext gebunden war und dass auch die neusten Ergebnisse vor dem historischen Hintergrund der Hirnforschung zu bewerten sind. Über faszinierende Einsichten und neurowissenschaftliche Mythenbildung, über philosophische Reflexion und psychologische Fitnessprogramme – darüber unterhalten sich Michael Hagner und der Schriftsteller Marcel Beyer.

Michael Hagner, geboren 1960, lehrt seit 2003 als ordentlicher Professor für Wissenschaftsforschung an der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich. Seine Trilogie zur Geschichte der Hirnforschung umfasst: Homo cerebralis (1997); Geniale Gehirne (2004); Der Geist bei der Arbeit, (2006). Im Herbst 2008 verlieh ihm die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung den Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa. Der Preis wird seit 1964 verliehen und von der HSE-Stiftung, Darmstadt, finanziert.

Marcel Beyer, geboren 1965, lebt als Erzähler und Lyriker in Dresden. Von ihm erschien zuletzt der  Roman »Kaltenburg« (2008). Im Frühjahr 2008 war er für einige Monate »Writer in Residence« am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin-Dahlem. Im selben Jahr
wurde er mit den Joseph-Breitbach-Preis ausgezeichnet.



Buchpräsentation

12. Juni
19:00 Uhr
Literaturhaus Basel
Barfüssergasse 3
CH-4001 Basel
Tel: ..41 (0)61 261 29 50
Fax: ..41 (0)61 261 29 51
www.literaturhaus-basel.ch


Das Buch der Bücher
von Peter Altenberg
Zusammengestellt von Karl Kraus

Mit Wilhelm Genazino
, Rainer Gerlach
und Peter Schneider


Begrüßung: Kristina Hasenpflug (Wüstenror Stiftung) und Hans-Martin Gauger (Deutsche Akademie)

Peter Altenberg (9. März 1859 – 8. Januar 1919) war der populärste Kaffeehausliterat des Wiener Fin de Siècle. Egon Friedell, Arnold Schönberg, Adolf Loos, Karl Kraus und viele mehr gehörten zu seinen Freunden und Bewunderern. In kleinen Prosaskizzen hielt der Chronist des Alltäglichen fest, was der Tag ihm zutrug. Altenberg verfasste hunderte von Texten mit Blitzlichtwirkung, die gegen Ende seines von Alkohol- und Drogenkonsum gezeichneten Lebens in Gedankensplitter zerfielen, denen das Wort kaum mehr nachkam. Peter Altenbergs Werk ist heute nur noch in wenigen schmalen Auswahlausgaben greifbar. Mit der Edition »Das Buch der Bücher« erscheint zu Altenbergs 150. Geburtstag die umfangreichste Werkausgabe, die es je gab: Anhand von Arbeitsexemplaren ist hier die dreibändige Auswahl rekonstruiert, die ursprünglich Altenbergs Freund und Bewunderer Karl Kraus geplant hatte. Sie wird ergänzt durch einen Essay von Wilhelm Genazino, der die Ausgabe zusammen mit Peter Schweiger und Rainer Gerlach vorstellt.
Mit dieser Edition startet eine neue Reihe der
Wüstenrot Stiftung und der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung im Wallstein Verlag. Literarische Werke, die aus dem kulturellen Gedächtnis zu fallen drohen, werden neu ediert und von zeitgenössischen Schriftstellern vorgestellt.


Wilhelm Genazino, geboren 1943, gehört zu den bedeutendsten Schriftstellern der Gegenwart. 2004 wurde ihm der Georg-Büchner-Preis, die wichtigste Auszeichnung für deutschsprachige Literatur, verliehen.

Peter Schweiger, geb. 1939 in Wien, ist Regisseur, Schauspieler und ehemaliger Schauspieldirektor am Theater St. Gallen. 2001 wurde ihm die höchste Auszeichnung der Schweizer Theaterwelt, der Hans Reinhart-Ring, verliehen. Er lebt in Zürich.

Rainer Gerlach, Dr., geboren 1951, ist Herausgeber der Edition "Das Buch der Bücher von Peter Altenberg".  Er ist Autor zahlreicher Buch- und Zeitschriftenpublikationen zur Literatur der Moderne.


Ausstellung im Literaturhaus Frankfurt:
Doppelleben.
Literarische Szenen aus Nachkriegsdeutschland

04. September bis 18. Oktober 2009

Eine Ausstellung der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in Zusammenarbeit mit den Literaturhäusern Berlin und Frankfurt und weiteren Partnern.

Donnerstag, 03.09.
19 Uhr, Eintritt frei
Ausstellungseröffnung
Es sprechen:
Maria Gazzetti  Programmleiterin des Literaturhauses Frankfurt
Petra Roth  Oberbürgermeisterin der Stadt Frankfurt am Main
Claudia Scholtz  Geschäftsführerin der Hessischen Kulturstiftung
Klaus Reichert  Präsident der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung
Helmut Böttiger  Kurator der Ausstellung

Ausstellungsdauer:
Freitag, 04.09. bis Sonntag, 18.10.2009
, Eintritt 5,- / 3,-


Begleitprogramm zur Ausstellung
Ort der Veranstaltungen:
Literaturhaus Frankfurt
Schöne Aussicht 2
60311 Frankfurt am Main

Sonntag, 06.09.
Ausstellung / Führung / Vortrag: Eintritt 6,- / 3,50
Ausstellung / Führung: Eintritt 5,- / 3,-

16 Uhr Führung durch die Ausstellung
17 Uhr Vortrag von Wolfgang Schopf „Doktor Faustus und die Paulskirche: Frankfurt 1949“

„Am 8. Februar 1949 macht Frankfurts Oberbürgermeister Walter Kolb erste Vorschläge zur Kandidatur für den Goethepreis aktenkundig. /.../ Der Magistrat beschließt am 9. Mai 1949 die Verleihung des Preises an Thomas Mann“, schreibt Wolfgang Schopf in seinem Katalogbeitrag zur Ausstellung „Doppelleben“. Thomas Mann, schreibt er weiter, antwortet: „Gewiss, was an mir liegt, so will ich kommen. Die Preisverleihung ist, wie die Dinge so liegen, eine tapfere Handlung, auf die ich entsprechend reagieren muss.“ Warum eine tapfere Handlung? Diese spannende Geschichte will Wolfgang Schopf an diesem Abend erzählen. „Als Mann am Montag, 25. Juli 1949, die Paulskirche betritt, ist der Saal voll besetzt.“
 
Freitag, 11.09.
Eintritt 6,- / 3,50 (inklusive Ausstellung)

19 Uhr Gespräch „Frankfurt wird Literaturstadt“
Hans Altenhein, Vittorio E. Klostermann und Wulf D. von Lucius sprechen über die Anfänge der Frankfurter Buchmesse nach 1945 und ihr kulturelles Umfeld. Die Moderation übernimmt Jürgen Boos, der Direktor der Frankfurter Buchmesse.

Mit der großen Resonanz der Buchmesse, die 1949 in der Paulskirche stattfand, hatte Frankfurt einen wichtigen Erfolg im Wettstreit um ein neues Zentrum des Buchhandels in Deutschland errungen. Am Erinnerungsort der deutschen Revolution von 1848 versammelte sich nach einer Zeit, in der Bücher verbrannt und verboten worden waren, das Buchwesen der jungen deutschen Demokratie. Die 1945 in Wiesbaden angesiedelte Zweigstelle des Börsenvereins im Westen Deutschlands war mittlerweile als eigenständige Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verleger- und Buchhändler-Verbände auf dem Weg zum „Börsenverein“ der Bundesrepublik Deutschland und hatte ihren Sitz in Frankfurt gefunden. Die „Deutsche Bücherei des Westens“ entwickelte sich zur „Deutschen Bibliothek“. Auch bedeutende Verlage arbeiteten in Frankfurt, wichtige Zeitschriften und Zeitungen erschienen hier und Radio Frankfurt bzw. der Hessische Rundfunk strahlte ein herausragendes Literaturprogramm aus.

Sonntag, 13.09.
Ausstellung / Führung / Gespräch: Eintritt 6,- / 3,50
Ausstellung / Führung: Eintritt 5,- / 3,-

16 Uhr Führung durch die Ausstellung
17 Uhr Franz Mon im Gespräch mit Klaus Ramm „Artikulation einer anderen Literatur“

Franz Mon gehört zu der deutschen Schriftstellergeneration, die nach 1945 an die verschüttete Tradition der Moderne wieder anknüpfte, indem sie die Sprache einer kritischen Analyse in Hinblick auf ihren Materialcharakter, auf ihren Handlungsaspekt und ihre oftmals im Gebrauch verschleierte Macht unterzog. Von seinem ersten, 1959 erschienenen Band „artikulationen“ und bis heute hat Franz Mon zahlreiche Textbände und Hörspiele veröffentlicht, Ausstellungen visueller Texte arrangiert und in Essays seine Poetologie dargestellt.

Klaus Ramm, der als Lektor im Luchterhand Verlag und danach in seinem eigenen Verlag zahlreiche Bücher von Franz Mon verlegt und mit Jörg Drews zusammen das Bielefelder Colloquium „Neue Poesie“ eingerichtet und geleitet hat, spricht mit Franz Mon über dessen Erfahrungen mit der Literatur der unmittelbaren Nachkriegszeit und seinen Weg in die sprachexperimentelle Moderne. An diesem Nachmittag wird auch an die Frankfurter Zimmergalerie und deren wichtige Rolle als Ort der Entdeckungen und des Austauschs zwischen den Künsten und den Künstlern – ausgehend von der Lesung Paul Celans am 5. Juni 1952 – erinnert.

Donnerstag, 17.09.
Eintritt 6,- / 3,50 (inklusive Ausstellung)

20 Uhr Heinrich Detering „Phänotyp und ‚Viertes Reich’ – Gottfried Benn im Nachkriegsdeutschland“

Dirk von Petersdorff „Kämpfe und Meditationen: Bertolt Brecht"

In Kooperation mit der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz


Sonntag, 20.09.
Ausstellung / Führung / Vortrag: Eintritt 6,- / 3,50
Ausstellung / Führung: Eintritt 5,- / 3,-

Die Veranstaltung muss leider ausfallen.

16 Uhr Führung durch die Ausstellung
17 Uhr Vortrag von Hans Dieter Schäfer  „Rückkehr ohne Ankunft – Alfred Döblin in Deutschland 1945 – 1957“

Im Juli 1949 wurde die Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur in der Nachfolge der Preußischen Akademie in Worms gegründet und auf Initiative von Alfred Döblin dort eine eigene Klasse der Literatur eingerichtet. Einen Monat später wurde die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung institutionalisiert. Während Bertolt Brecht und Alfred Döblin das Ende des Dritten Reiches im Exil erlebten, hatte sich Gottfried Benn mit den Machthabern arrangiert. Alfred Döblin fasste nach seiner Rückkehr nie wieder richtig Fuß in Deutschland, Gottfried Benn hingegen feierte große literarische Erfolge; Bertolt Brecht half am kulturellen Aufbau der DDR mit.

Die Mitglieder der Klasse der Literatur Heinrich Detering, Dirk von Petersdorff und Hans Dieter Schäfer wollen dieses Spannungsfeld zwischen Ost und West, zwischen Emigration und Rückkehr, zwischen Erfolg und Nichtbeachtung, dem drei der großen deutschen Dichter nach 1949 ausgesetzt sind, näher beleuchten.

In Kooperation mit der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz

Donnerstag, 08.10.
Eintritt 6,- / 3,50 (inklusive Ausstellung)
20 Uhr Gespräch „Neue Bücher für die Jugend? Die Kinder- und Jugendliteratur nach 1945“
Mit Sabine Berthold, Klaus Doderer und Hans-Heino Ewers

1950 erklärte der amerikanische High Commissioner für Deutschland, die größte Herausforderung sei, der deutschen Jugend eine Perspektive zu geben. Dieses Problem werde sogar immer dringlicher. Ein wesentliches Hindernis des demokratischen Neubeginns sei dabei das deutsche Erziehungs- und Bildungssystem. Der Literatur kam damals bei der demokratischen Erziehung der Jugend eine wichtige Rolle zu, in sie wurden große Hoffnungen gesetzt – so lautete das Motto der Begründerin der Internationalen Jugendbibliothek Jella Lepmann: „Gebt uns Bücher, gebt uns Flügel“. Wie sah das Leseangebot für Kinder und Jugendliche in diesen Jahren aus? Wo entstand in den ersten Jahren nach Kriegsende wirklich ein neuer Ton in der Jugendliteratur? Über diese und andere Themen wird an diesem Abend diskutiert.

Kartenreservierungen
per Email unter info@literaturhaus-frankfurt.de
oder telefonisch unter 069 - 756 184 10



2008

31. Januar 2008
Lesung
George-Arthur Goldschmidt

Die Befreiung. Erzählung
Glückert-Haus, Darmstadt

3. Februar 2008
Lesung
Friederike Mayröcker 
Requiem für Ernst Jandl
Evangelische Stadtkirche, Darmstadt
Kooperation: Evangelische Stadtkirche Darmstadt
ÄNDERUNG
Auf ausdrücklichen Wunsch der erkrankten Friederike Mayröcker liest Burgschauspieler Martin Schwab Texte von Friederike Mayröcker u.a. aus ihrem „Requiem für Ernst Jandl“

18. März 2008
Buchpräsentation mit Hanns Zischer und Uwe Pörksen
»Werner Kraft - Wilhelm Lehmann: Briefwechsel 1931-1968.«
2 Bde. Herausgegeben von Ricarda Dick. Göttingen: Wallstein 2008. Veröffentlichung der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung Darmstadt
Leipziger Buchmesse / Bibliotheca Albertina, Leipzig

18. Oktober 2008  
Die vergesseene Mitte Europas?
Deutsche und ukrainische Intellektuelle im Gespräch

Internationales Zentrum
der Frankfurter Buchmesse

Diskussion
Mit: Juri Andruchowytsch (Schriftsteller, Ukraine), Marion Haase (Leiterin des Goethe-Instituts Kiew, Ukraine), Jurko Prochasko (Literaturwissenschaftler, Ukraine), Prof. Dr. Klaus Reichert (Präsident der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, Darmstadt)
Moderation: Katharina Raabe (Suhrkamp Verlag, Frankfurt)

Im Mai 2008 reiste die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung nach Lemberg (Westukraine), um die Begegnung mit ukrainischen Schriftstellern, Wissenschaftlern, Studierenden und Schülern zu suchen. So beeindruckend und beglückend deren Bedürfnis nach Austausch und Interesse an deutschsprachiger Literatur war, so bedrückend war die Feststellung, wie beschränkt unser Wissen über die heutige Ukraine ist, wie vielfältig hingegen die Projektionen und Vorurteile. Was können wir für ein Miteinander und ein besseres Verständnis über die neue EU-Grenze hinweg tun?


31. Oktober 2008
Georg-Büchner-Preisträger 2008
Lesung mit Josef Winkler
Orangerie, Bessungerstr. 44, Darmstadt



2007

16. Januar
Lesung
Christoph Ransmayr
Der fliegende Berg. Roman
Centralstation, Darmstadt

27. Januar
Diskussion
Die Sprache der Eisenbahn
Anläßlich des Erscheinens von »Die Sprache der Bahn. Zur Eisenbahnsprache im europäischen Kontext« diskutieren über diese spannenden Themen die Autoren Klaus Ebeling [Rechtsanwalt, Generalsekretär EIA – European Intermodal Association], Lothar Hums [Sprachforscher, insbesondere zur Eisenbahngeschichte] und Armin Schmidt [Eisenbahner, Leiter von Terminologie- und Thesaurusprojekten bei der DB, UIC und OSShD] sowie Peter Eisenberg [Sprachwissenschaftler, Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung] u.a.
Glückert-Haus, Darmstadt

8. Februar
Lesung
Harald Hartung
Aktennotiz meines Engels. Gedichte 1957 – 2004
Glückert-Haus, Darmstadt

29. März
Vortrag
Joachim Kalka
Sprachliche Minima als Problem des Übersetzens
Glückert-Haus, Darmstadt

26. April
Lesung und Musik
Elazar Benyoëtz
Die Eselin Bileams und Kohelets Hund. Aphorismen und Essays
Glückert-Haus, Darmstadt

19. September
Diskussion
Rechtschreibdiktat?
Macht und Wirkung der Korrekturprogramme
Es diskutieren: Peter Eisenberg Sprachwissenschaftler, Torsten Harmsen Journalist Berliner Zeitung, Bernward Loheide Journalist dpa und Vertreter der Arbeitsgemeinschaft deutschsprachiger Nachrichtenagenturen, Manfred Pinkal Computerlinguist
Literaturhaus Berlin

25. September
Kasimir Edschmid
Expressionist, Reisender, Romancier
Eine Werkbiographie
Buchvorstellung Hermann Schlösser:
Glückert-Haus, Darmstadt

14. Oktober
Diskussion
Heimatsuche oder über die Möglichkeit anzukommen
Wie sich Schriftsteller in einen neuen Sprach- und Kulturraum hineinschreiben
Es diskutieren: Marica Bodrožic Schriftstellerin, Clemens-Peter Haase Leiter des Bereichs Literatur und Übersetzungsförderung des Goethe-Instituts, Adel Karasholi Schriftsteller, Emine Sevgi Özdamar Schriftstellerin Moderation: Lerke von Saalfeld Literaturwissenschaftlerin und Journalistin
Frankfurter Buchmesse, Internationales Zentrum

26. Oktober
Lesung
Martin Mosebach
Georg-Büchner-Preisträger 2007
Orangerie, Darmstadt

8. November
Jedes Wort wandelt die Welt
Dolf Sternbergers politische Sprachkritik
Buchvorstellung William J. Dodd und Klaus Landfried
William J. Dodd, geboren 1950, ist Professor of Modern German Studies an der University of Birmingham, U.K.
Hessische Landesbibliothek, Wiesbaden

29. November
Lesung und Gespräch Hartmut von Hentig und Michael Krüger
Hartmut von Hentig
Mein Leben – bedacht und bejaht. Memoiren
Mollerhaus, Darmstadt

_______________________________________________

2006

26. Januar
Lesung
Klaus Reichert
William Shakespeare. Die Sonette – The Sonnets
Deutsch – Englisch / Deutsch von Klaus Reichert
Glückert-Haus, Darmstadt

9. Februar
Lesung
Kurt Flasch
Eva und Adam
Glückert-Haus, Darmstadt

23. März
Lesung und Gespräch
Elisabeth Edl und Hanns Grössel
Stendhal. Rot und Schwarz.
Neu übersetzt von Elisabeth Edl
Glückert-Haus, Darmstadt

27. April
Lesung
Ralph Dutli
Novalis im Weinberg
Glückert-Haus, Darmstadt

6. Oktober
Symposium der Sahitya Akademie, Indien, und der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.
Indian Literature Today
Referenten und Diskussionsteilnehmer: Gopi Chand Narang [Präsident der Indischen Akademie], Harish Trivedi, Viveka Rai, Alok Bhalla, Klaus Reichert [Präsident der Deutschen Akademie], Gustav Seibt, Joachim Kalka.

Many Voices – Ohne Literature
Lesungen:
Prosa und Lyrik mit Mitgliedern der Sahitya Akademie und der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung: M.T. Vasudevan Nair, Chitra Mugdal, Pratibha Ray, Upamanyu Chatterjee, Gulzar, Sunil Gangopadhyay, Leeladhar Jagoori, Kanimozhi Karunanidhi sowie Klaus Reichert, Harald Hartung, Robert Menasse.
Frankfurter Buchmesse

8. Oktober
Diskussion
Europa spricht mit vielen Zungen
Veranstaltet in Kooperation mit dem Auswärtigen Amt und der European Federation of National Institutions of Language.
Frankfurter Buchmesse, Internationales Zentrum

20. Oktober
Lesung für
Oskar Pastior
Georg-Büchner-Preisträger 2006
Orangerie, Darmstadt

16. November
Lesung
Imre Kertész
Dossier K. Eine Ermittlung
Ausstellungsgebäude Mathildenhöhe, Darmstadt

_______________________________________________

2005

23. Februar
Lesung und Gespräch
Iso Camartin
Die Vision einer intelligenten Form von Kulturvermittlung
»Belvedere« Das schöne Fernsehen
Glückert-Haus, Darmstadt

10. März
Karl Krolow zur Erinnerung–
Erinnerungen und Lesung unveröffentlichter Gedichte aus dem Nachlass Karl Krolows und Überreichung der Totenmaske
Glückert-Haus, Darmstadt

14. April
Lesung
Werner Spies
»Duchamp starb in seinem Badezimmer bei einem Lachanfall.« Portraits
Glückert-Haus, Darmstadt

2. Juni
Gespräch und Lesung
Hans Keilson und Heinrich Detering
Einer der letzten großen Überlebenden des Exils
Glückert-Haus, Darmstadt

12. Oktober
Valerio – Eine Flugschrift:
Lustige Personen oder Politik als Talkshow
Lesung und Diskussion
mit Gustav Seibt, Burkhard Spinnen, Martin Mosebach, Eckhard Fuhr, Jens Jessen und Christian Bommarius
Volksbühne, Berlin

21. Oktober
Diskussion
Einigungsschmerzen –
Über Gefühlslagen im [ost-]europäischen Raum
Mit: Reinhard Jirgl [Schriftsteller, Deutschland], Juri Andruchowytsch [Schriftsteller, Ukraine] und Monika
Sznajderman [Kulturanthropologin und Verlegerin, Polen]
Frankfurter Buchmesse, Internationales Zentrum

4. November
Lesung
Brigitte Kronauer
Georg-Büchner-Preisträgerin 2005
Orangerie, Darmstadt

15. November
Diskussion
Peter Sloterdijk und Iso Camartin
Centralstation, Darmstadt

2. Dezember
Lesung
Anita Albus
Von seltenen Vögeln
Glückert-Haus, Darmstadt

 

Stand: 20. Februar 2008
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