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 Geschichte
     



Am 28. August 1949 wurde die Gründung der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung in der Frankfurter Paulskirche proklamiert. Entstanden war die Akademie aus dem „Verband deutscher Autoren“, der Dachorganisation der 1945 neugegründeten Schriftstellerverbände.
Oskar Jancke hatte den Verband zur Gründung der Akademie angeregt.  1950 fanden sich die Gründungsmitglieder Fritz Usinger, Marie Luise Kaschnitz, Erich Kästner und andere zu  ihrer ersten Mitgliederversammlung in Stuttgart zusammen. Rudolf Pechel wählten sie zu ihrem ersten Präsidenten. Die Herbsttagung im selben Jahr fand bereits in Darmstadt statt.
Seit ihren Anfängen organisiert die Akademie jedes Jahr zwei große öffentliche Tagungen, die die Arbeit der Akademie auch nach außen spiegeln. Während die Frühjahrstagung jedes Jahr in einer anderen Stadt und seit 1995 auch im benachbarten Ausland abgehalten wird, findet die Herbsttagung durchweg in Darmstadt statt.
Durch die Vermittlung von Kasimir Edschmid übergab die Stadt Darmstadt der Akademie das „Ernst-Ludwig-Haus“, das ehemalige Ateliergebäude der Darmstädter Künstlerkolonie auf der Mathildenhöhe. 1971 zog die Akademie dann in
das ganz in der Nähe liegende, frisch restaurierte große Glückert-Haus, das wie das Ateliergebäude von Joseph Maria Olbrich entworfen wurde. 

Die Arbeit der Akademie

Die Gründung der Akademie war von der Einsicht getragen,
daß es innerhalb der föderalen Ordnung der Bundesrepublik Deutschland einer unabhängigen, übergreifenden Institution bedarf, welche die Interessen der deutschen Literatur und Sprache im In- und Ausland vertreten kann. So führt die Akademie aus dem gesamten deutschsprachigen Bereich Persönlichkeiten zusammen, die in Kunst und Wissenschaft den Reichtum sprachlicher Möglichkeiten pflegen und entfalten, und fördert deren Begegnung mit  anderen Sprachkulturen. Sie begleitet die Entwicklung der deutschen Sprache mit kritischer Aufmerksamkeit, und gibt - als weiterer Schwerpunkt ihrer Arbeit - Publikationen heraus, die zum großen Teil jener Literatur gewidmet sind, die von den National- sozialisten verfolgt und unterdrückt worden war.

Preise

Als besonderer Höhepunkt der Herbsttagung gilt seit der Gründung der Akademie die Verleihung des Georg-Büchner-Preises. Dieser wurde seit 1923 zunächst vom „Volksstaat“ Hessen, später von der Stadt Darmstadt ausgerichtet, seit 1951 schließlich wird er von
der Akademie  als reiner Literaturpreis vergeben.
Der erste Preisträger der Akademie war Gottfried Benn. Der Büchner-Preis, der als wichtigster deutscher Literaturpreis gilt, wurde bald durch andere Preise ergänzt, die gezielt Verdienste um die deutsche Literatur und Sprache würdigen: 1958 wurde erstmalig der Johann-Heinrich-Voß-Preis verliehen, durch den die Akademie der wichtigen, aber zu wenig beachteten Gruppe der Übersetzer Respekt zollt, 1964 kam der Friedrich-Gundolf-Preis hinzu, der herausragende Vermittler deutscher Kultur im Ausland ehrt.

Der Johann-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay
sowie der Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa, beide ebenfalls erstmals 1964 vergeben, würdigen zwei weitere, vielfach unterschätzte Bereiche literarischen Schaffens.



























Stand: 1. Februar 2005
Fragen oder Stellungnahmen richten Sie bitte an
das Sekretariat der Deutschen Akademie.
e-mail: sekretariat@deutschekademie.de

     
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